Vom Südatlantik zum Nordatlantik – Ascension und Cabo Verde

Wir haben eine angenehme fünftägige Überfahrt von St. Helena nach Ascension Island mit leichten Winden aus SE, zwei Tage mit mittleren Winden aber nie zu viel. Wenn alle Passagen wie diese wären, dann könnte Fahrtensegeln tatsächlich Spaß machen. Wieder haben wir einen herzlichen Empfang bei Hafenamt und Polizei. Leider ist in dem kleinen Ort aber alles geschlossen über die Osterzeit, der Ort erscheint wie ausgestorben. Ein klein wenig frische Produkte können wir am Samstag im kleinen Inselladen kaufen, ansonsten sind wir auf uns gestellt. Wir entscheiden länger zu bleiben als geplant und hoffen am Dienstag nach Ostern ein wenig frische Produkte für die lange Überfahrt in den Norden einkaufen zu können, aber die überaus freundlichen Bewohner machen uns keine große Hoffnung. Wir treffen Maria und Warren von Nightfly wieder, nette Holländer, die wir auf St. Helena kennengelernt haben. Sie segeln die gleiche Route und wir werden uns auf der Fahrt über Funk austauschen.

Ascension Island

Ascension Island

Ascension wurde von den Engländern 1815 in Besitz genommen, da man befürchtete, die Franzosen könnten die Insel zu einer Befreiung von Napoleon nutzen. Sie bildete dann einen wichtigen Knotenpunkt für die Telekommunikation über Atlantikkabel. Bis heute ist  ihre strategische Lage mitten im Atlantik von militärischem Interesse. Wir mussten uns zuvor eine Genehmigung einholen, die Insel anlaufen zu dürfen, es gibt eine britische und eine US-amerikanische Basis. Auf der Insel wurde die weltweit zweitlängste Landebahn gebaut, auf der sogar die amerikanischen Spaceshuttle hätten landen können. Die Nasa baute eine eigene Straße in die Berge, um dort in der Vulkanlandschaft die Mondfahrzeuge zu testen. Auf jedem Vulkanberg stehen riesige Satellitenschüsseln in den Orbit gerichtet. Auf der Insel leben nur 850 Personen. Nur wer eine Arbeit nachweisen kann, erhält eine Aufenthaltsgenehmigung. Es ist und war eine militärische Basis mitten im Atlantik und prägt diese Insel, was auch klar wird, als wir das Museum im alten Fort besuchen. Die Briten leisten sich den Aufwand für eine Fluglinie mit zwei Flügen je Woche von England zu den Falklandinseln mit Zwischenstopp auf Ascension.

Georgetown

Georgetown

Ascension1 070

Am Ostermontag öffnet die Rezeption des „Obsidian“, dem einzigen Hotel im Ort, für wenige Stunden (sonst ist auch sie geschlossen) und wir können ein Auto für einen Trip über die Insel mieten, aber die einzige Tankstelle öffnet natürlich erst nach Ostern wieder. Für die anderen Tage gilt: Trampen ist kein Problem, jeder hilft jedem und so finden wir auch etwas Kontakt zur Bevölkerung.

Blick aus den Green Mountains

Blick aus den Green Mountains

Im Bergregenwald

Im Bergregenwald

Farne

Farne

altes Landhaus

Altes Landhaus

im Nordwesten

Im Süden von Ascension

Die Mondlandschaft, wo die Nasa trainierte

Die Mondlandschaft, wo die Nasa trainierte

Den Höhepunkt unseres Aufenthaltes  bildet der Besuch der Grünen Wasserschildkröten, die zu den Stränden von Ascension kommen, um ihre Eier abzulegen. Die Schildkröten schwimmen ca. sechs Wochen über 1000 sm von Brasilien hierher, ohne Futter zu sich zu nehmen, um ihr Brutrevier in den Tropen zwischen November und März zu erreichen. Hier paaren sie sich mit unterschiedlichen Partnern und die Weibchen legen dann bis zu sechsmal in zweiwöchigen Abständen ihre Eier am Strand in den Sand. Dazu kommen sie nachts an Land, schaufeln mit ihren Flossen ein tiefes Loch als  Nest aus, in das sie ca. hundertfünfzig Eiern legen. Wir erleben diesen Kraftakt in der Dunkelheit bzw. Dämmerung aus nächster Nähe. Danach schaufelt das bereits erschöpfte Weibchen das tiefe Loch mit den Eiern vorsichtig mit ruckartigen Bewegungen ihrer Flossen wieder zu. Nach einer beinahe endlos währenden Zeit schleppen sich die Weibchen unter Stöhnen nach getaner Arbeit in Richtung Meer den Strand hinunter, sie wollen mit letzter Kraft ihr Element erreichen. Wir verfolgen sie dabei, ohne sie zu stören, und sind von den Anstrengungen der Schildkröten beeindruckt. Diese Kreaturen nehmen einem genetischen Programm folgend seit Jahrtausenden die riesige Mühsal auf sich, hierher zu kommen, um dann ihrer Bestimmung zu folgen und kehren anschließend wieder zu ihren Futtergründen nach Brasilien zurück. Viele Fragen bleiben offen. Wie finden die Schildkröten ihren Strand über diese riesige Entfernung wieder? Wir folgen heute unserem GPS. Folgen sie den Sternen oder orientieren sie sich an den erdmagnetischen Feldern? Wir wissen es nicht. Auf jeden Fall ist es beeindruckend, dass sie diese kleine Insel in der Mitte des Südatlantiks zielsicher finden.

Grüne Wasserschildkröte legt ihre Eier ins Nest

Grüne Wasserschildkröte legt ihre Eier ins Nest

und schaufelt das Nest mit den Flossen zu

und schaufelt das Nest mit den Flossen zu

Ascension1 140

Dann schleppt sich das Tier aus dem Nest

Dann schleppt sich das Tier aus dem Nest

Richtung Meer

Richtung Meer

bis sie ihr Element erreicht

bis sie ihr Element erreicht

Die Spuren in Richtung Meer

Die Spuren in Richtung Meer

bis ins Wasser

bis ins Wasser

Die Spur im Detail

Die Spur im Detail

Hier ein kleiner Film über die Wasserschildkröten: https://youtu.be/9q0ADmDkP04

Durch die Sonnenwärme werden die Eier ausgebrütet. Die Temperatur definiert, ob es männliche oder weibliche Schildkröten werden. Wir sehen auch die kleinen frisch geschlüpften Schildkröten, die ihrem Instinkt folgend das Meer suchen. Sie sind von den ersten Minuten an bedroht von Feinden. Die Fregattvögel schweben bereits in der Luft, um die leichte Beute zu fressen. Wir wissen von Forschungen, dass höchstens eines von 1.000 eher eines von 10.000 geschlüpften Schildkröten überleben und die Insel wieder sehen werden. Alle anderen fallen den natürlichen Feinden zum Opfer. Wir treffen eine britische Familie, die in den Morgenstunden die gerade geschlüpften Jungtiere mit Eimern einsammeln, um sie tagsüber zu schützen und in der nächsten Nacht bei verbesserten Überlebenschancen ins Wasser zu geben. Auf Ascension dienten die Schildkröten über ein Jahrhundert lang als Frischfleischversorung  für die Segelschiffe auf dem Weg nach Indien oder zurück, bis nur noch wenige Exemplare übrig blieben. Die weiblichen wehrlosen Tiere wurden bei der Eiablage gefangen und in einem heute noch sichtbaren Becken festgehalten, bis sie dann in den Laderäumen der Schiffe lebend verstaut wurden. In den letzten Jahrzenten hat sich die nun geschützte  Population weitestgehend erholt und heute legen die Schildkröten wieder jährlich 25.000 Nester auf Ascension an.

Gerade geschlüpfte Schildkröte

Gerade geschlüpfte Schildkröte

und einer der Feinde, die Fregattvögel

und einer der Feinde, die Fregattvögel

Bevor Menschen die Insel besiedelten lebten Millionen Seevögel, insgesamt 11 Arten, auf ihr. Mit den Menschen wurden Ratten eingeschleppt und vermehrten sich zur Plage. Um diese zu bekämpfen, führte man Katzen ein. Nur die Katzen fanden es leichter, den Vögel nachzustellen als den Ratten; mit dem Ergebnis, dass auf dem Festland überhaupt keine Vögel mehr nisteten konnten. Einige Vögel überlebten auf unerreichbaren vorgelagerten Felsen. Nachdem man 2001 das Katzenproblem löste und die Ratten dezimierte, finden sich heute wieder einige Seevögelnester auf der Insel.Ascension1 049Ascension1 054

Eine weitere Besonderheit sind die Landkrabben (Johangarthia lagostoma). Ihr Lebensbereich liegt in den Bergen, da dort die Vegetation viel üppiger ist als in den trockenen Küstenregionen. Die Krabben leben zwar an Land, müssen jedoch zum Laichen einmal im Jahr die lange Wanderung zum Meer auf sich nehmen. Früher wurden sie gejagt, einmal zum Essen,  aber sie wurden auch als Feinde angesehen, da sie auf den Plantagen Schäden verursachten. Heute sind auch sie geschützt. Auf unseren Wanderungen durch die grünen Berge beobachten wir Dutzende von den Wesen, die aussehen, als ob sie von anderen Welten stammen. Wie auf St. Helena sind wir auch hier von den Unterschieden erstaunt. Die Küstenregionen sind wüstenähnlich trocken und sehr heiß, wir sind nahe dem Äquator (8°S 15°W), während in den Bergregionen im Landesinneren die Vegetation in allen Grüntönen verschwenderisch sprießt.

weibliche Landkrabbe

Weibliche Landkrabbe

und eine männliche

und eine männliche

Am Dienstag nach Ostern verlassen wir Ascension und setzen unsere Überfahrt Richtung Nordwest fort, 597 Seemeilen bis zum Äquator und dann weitere 1061 Seemeilen nach Norden zu den Kapverden. Die Wetterdaten, die wir kurz vor der Abfahrt hereinholen, zeigen uns anstatt des normalen NE-Windes nördlich des Äquators vorwiegend N-Wind, was uns einiges an Kopfzerbrechen bereitet. Wir entscheiden uns mit Nightfly, den Äquator auf 20° Länge zu queren, und schätzen, ihn in fünf Tagen zu erreichen. Wir haben wieder angenehme Bedingungen und freuen uns am Segeln bei SE-Winden um 4 bis 5 Bft. Unterwegs erhalten wir weitere Wetterinformationen von Winston („Ullmansails“, die in Kapstadt unsere neue Fock herstellten) und SAMM-net und suchen nach dem günstigsten Punkt, den Äquator zu passieren. Jimmy Cornell (erfahrener Segler und Autor zahlreicher Bücher für Weltumsegler) empfiehlt eine Querung zwischen 22 und 27° West, je nach Jahreszeit und Lage des Azorenhochs. Unsere Gedanken drehen sich um folgende Punkte: Erstens wollen wir den Äquator möglichst weit östlich queren, da wir nach dem Äquator Wind aus nördlichen Richtungen erwarten und so mehr Raum nach Westen haben. Zweitens sehen wir in den Grib-files, dass der Wind im Osten schwächer weht und die Kalmen ausgedehnter erscheinen, wir also nicht zu weit östlich segeln sollten. Drittens zeigen die Windprognosen, dass je weiter wir nach Westen kommen, desto mehr der Wind nach Nordost dreht, wir also einen günstigeren Winkel zu unserem Ziel Kapverdische Inseln hätten. So sind wir unsicher und schwenken unseren Kurs zwischenzeitlich von 20°auf 22°W um und dann wieder zurück.

ein letzter Blick zurück auf Ascension

Ein letzter Blick zurück auf Ascension

Dann ein „Hurra, wir haben es geschafft!“, am 02.04.2016 um 21.28 überqueren wir den Äquator von Süd nach Nord bei der Länge 20°25′ W, damit sind wir wieder auf der Nordhalbkugel angekommen. Der Wind war uns gnädig, die Maschine brauchten wir bisher nur für eine Stunde. Aber jetzt müssen wir uns durch die Doldrums, die windschwachen Regionen, schleichen, der Wind hat auf 7-8 Knoten abgenommen, wir machen nur noch 3,5 kn Fahrt. Aber wir sind froh, so gut bis zu diesem Punkt gekommen zu sein. Die Windprognosen bleiben nicht gut, denn ab ca. 6°N werden uns nördliche Winde und später NNE vorhergesagt. Wir werden also nach NW laufen müssen und es scheint fraglich, ob wir Mindelo auf den Kapverden ohne Kreuzen erreichen können. Eventuell segeln wir auch direkt zu den Azoren, auch wenn wir uns auf frisches Gemüse freuen würden. Auf Ascension ist es Mangelware. Wir hatten lediglich 2 halbe Kohlköpfe, 2 Gurken und 3 kg Möhren bekommen. Das ist nicht üppig für vier Wochen. Aber wir werden nicht Hunger leiden, denn wir haben uns in Südafrika gut verproviantiert mit Konserven und Michael und Monika brachten uns nach Namibia erneut etliche Pakete Schwarzbrot und ein paar Dosen gutes Rindfleisch mit. Wir veranstalten keine Äquatortaufe,  die gibt es nur beim ersten Mal. Wir haben damals den Äquator am 27.04.2014 bei 89° W kurz vor Galapagos gequert. Wir verbrachten mit der Anke-Sophie also beinahe zwei Jahre in der südlichen Hemisphäre.

Wir segeln unter einem Meer von Wolken, zwei Tage sehen wir die Sonne nicht, dafür gibt es Regen in allen Formen von Niesel bis Schauer. Wir machen uns viel Arbeit und haben wenig Schlaf, denn wir nutzen den Wind während der Schauer zum Segeln, ansonsten muss die Maschine laufen. Der schwache Wind dreht andauernd und kommt aus allen Richtungen. Sind wir froh, als der Wind auf 3° N wiederkommt, zunächst schwach, dann mit bis 13 Knoten aus dem ersten Quadranten. Am 05.04. sehen wir unseren ersten Sonnenaufgang in der nördlichen Hemisphäre, ein Glücksgefühl bei idealen Segelbedingungen hoch am Wind. Wir sind relativ zügig durch die Kalmen gekommen, den Motor haben wir in Intervallen lediglich 22 Stunden laufen. Zwischendurch fangen wir einen Roten Thunfisch und sind glücklich, unseren Speiseplan damit bereichern zu können.

Der Äquator liegt vor uns und die Wolken verdichten sich

Der Äquator liegt vor uns und die Wolken verdichten sich

Mindelo 006

und der Wind schläft ein

In den Doldrums kein Wind mehr

Wir sind in den Doldrums

bis er sich dann aus Nordosten durchsetzt

bis der sich dann aus Nordosten durchsetzt

Im weiteren Verlauf der Passage haben wir mittlere Winde um 3 – 5 Bft. und können einen Kurs von 310 bis 350° anliegen, je nachdem aus welcher Richtung der Wind weht, von N bis NNE und erst gegen Ende der Passage aus NE. So fahren wir einen weiten Bogen in nordwestliche Richtung, bis wir nach und nach anluven können. Zum Glück haben wir den Äquator so weit östlich gequert und haben damit Raum nach Westen. Teilweise ist es anstrengend, ständig unter großer Schräglage durch die Wellen zu pflügen. Die Nächte sind oft unruhig, da das Boot ab und zu bei hoher Welle erbärmlich schlägt. Aber so ist das, wenn man sich für einen Kurs hoch am Wind entscheidet. Der Wind wechselt oft nicht nur in der Richtung, sondern auch in der Stärke, sodass wir immer wieder reffen oder die Genua gegen die Fock wechseln müssen. Die neue Fock am flexiblen Vorstag bewährt sich.

Delphine springen stundenlang neben uns

Delphine springen stundenlang neben uns

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Der erste Sonnenaufgang auf der Nordhalbkugel

Der erste Sonnenaufgang auf der Nordhalbkugel

Dann bricht in der elften Nacht das Ruderblatt der Windfahnensteuerung unseres Windpiloten. Das Ruderblatt ist am Kopfbeschlag abgerissen und im Meer verschwunden. Vielleicht sind wir gegen eine Wasserschildkröte gefahren? Das hilft uns aber bei der Entscheidung, doch zu den Kapverdischen Inseln zu segeln und Mindelo auf Sao Vicente anzusteuern, um dort ein Ruder aus Holz zu basteln. Ein neues Ruderblatt bestellen wir bei „Windpilot“ und mein Bruder Andreas wird es auf die Azoren mitbringen.

Am Mittwoch (13.04.2016) kommen wir in Mindelo auf Sao Vicente an. Das letzte Stück fordert uns mal wieder besonders. Da wir weit nach Westen versetzt waren, müssen wir gegen den Wind aus Nordost aufkreuzen. Das ist bei gemäßigten Winden zunächst keine Schwierigkeit, aber obwohl wir darauf vorbereitet sind, erstaunt es uns doch, wie stark der Düseneffekt zwischen den Inseln Sao Vicente und Santo Antao den NE verstärkt. Während wir auf der offenen See 13 Knoten haben, legt der Wind schon sehr weit vor dem Kanal mächtig auf 25 Knoten zu. Da auch eine Strömung zwischen den Inseln steht, begleiten uns zusätzlich hohe steile Wellen. Wir kämpfen uns die gesamte Nacht Schlag auf Schlag durch den Kanal bis zur Bucht von Mindelo voran. Übernächtigt aber froh erreichten wir die Marina um 05:30 Uhr.

Nach der Querung aller Längengrade dieses Globusses und der zweiten Überschreitung des Äquators kreuzen wir hier unser Kielwasser vom 04.02.2014 bei Mindelo, als wir damals zur Atlantiküberquerung nach Barbados aufbrachen. Damit gilt die Weltumsegelung als beendet. Darauf stoßen wir umgehend nach dem Anlegen morgens um sechs mit einem Anlegerbier an (kernig oder?), bevor wir uns endlich schlafen legen, denn beim Aufkreuzen durch den Kanal war an Schlaf nicht zu denken. Am Abend wird das denkwürdige Ereignis mit südafrikanischem Sekt begossen. Welch ein Gefühl, um die Welt gesegelt zu sein. Aber so richtig können wir es noch gar nicht begreifen. Wir wollten eigentlich gar nicht zu den Kapverden, da wir keinen Ort auf unserer Reise doppelt besuchen wollten. Wir empfinden, dass unsere Weltumsegelung erst in Stralsund beendet sein wird, wenn die Anke-Sophie und wir hoffentlich wohl wieder zu Hause in ihrem Heimathafen bzw. Berlin sein werden.

Wir gratulieren uns zur Weltumsegelung

Wir gratulieren uns zur Weltumsegelung

Wir wollen uns noch ein paar Tage ausruhen und Mindelo besser kennenlernen. Das letzte Mal waren wir nur hier, um letzten Proviant für die Atlantiküberquerung einzukaufen. Nun genießen wir die vielen Geschäfte, Restaurants und Cafés. Am Montag geht es weiter, vor uns liegt die 1.400 sm lange Passage zu den Azoren, wo wir Flores, die westlichste Insel, ansteuern wollen.

Mindelo vom Liegeplatz aus gesehen

Mindelo vom Liegeplatz aus gesehen

In den Straßen von Mindelo

In den Straßen von Mindelo

Club Nautico

Club Nautico

15 Antworten zu “Vom Südatlantik zum Nordatlantik – Ascension und Cabo Verde

      • Hola Thomas und Anette,
        ich war letztes Jahr mit meiner BOGGES BOGGES auf den Kanaren. Lanzarote, Gran Canaria und vor allem La Palma, wunderbare Insel. Bin nun via Madeira in Porto gelandet, auf dem Weg zurück nach Lubmin, das wird aber den ganzen Sommer dauern.
        Schau meinen Blog http://www.sy-bogges-bogges.de/reisetagebuch.html
        happy sailing

        HANS

    • Hallo Ihr Zwei!
      Chapeau, sagt man wahrscheinlich nicht unter den Navigatoren. Aber Herzlichsten Glückwunsch von uns! Dass Ihr das geschafft habt. Wie mutig, wie stark, wie einzigartig! Feiert noch weiter. Ich denke, der Bodden kann erst einmal warten, oder? Wir stoßen auf Euch an.
      Liebe Grüße
      Simone, Hagen, Greta, Vincent

      • Lieber Hagen,danke für deinen Kommentar.  Wir sind gestern in Horta auf Faial, Azoren  angekommen. Hier ist es kalt, nur 16 Grad. Wir kommen  aus den Tropen… Wir freuen uns aber auch schon wieder auf den Bodden

        Liebe Grüße Thomas und Annettewww.ankesophie.wordpress.com

  1. Liebe Annette, lieber Thomas,
    herzlichen Glückwunsch zur erreichten Weltumsegelung!!! (Und das fast zeitgleich zu Harry’s Geburtstag!)
    > Auch wenn sie für euch erst im Heimathafen komplett ist.
    Wir drücken euch für die restlichen Seemeilen weiterhin die Daumen.
    In Flores soll das Restaurante Casa do Rei sehr gut sein. Wir testen es dann auch aus, wenn wir im Sommer da sind.
    LG
    Sebastian

  2. Liebe Annette und lieber Thomas, ein toller Bericht, tolle Erlebnisse, tolle Fotos. Am besten aber finde ich, dass Ihr heile Euer Kielwasser kreuzen konntet. Wir sind gerade auf Sizilien, schreibe bald mehr per mail, alles Liebe von Annette*

    • Lieber Sven, schön, dass du dich meldest. Ich hoffe, dass es euch gut geht. Wir melden uns auf jeden Fall, wenn wir Zuhause sind… Wir haben einen kurzen Aufenthalt in Mindelo und ich muss noch nach einem Ersatzteil sehen.

      Liebe Grüße Thomas und Annettewww.ankesophie.wordpress.com

  3. Liebe Annette, lieber Thomas,
    herzlichen Glückwunsch für das Zurück in der nördlichen Halbkugel! Ich bin froh dass Ihr gesund seid und langsam wieder in „unseren Breiten“ weilt.
    Als ich die Bilder von Dordrums gesehen haben, hat es mich schlichtweg umgehauen. Wenn Ihr schon einmal in meinem Büro oder zu Hause gewesen seid, dann hängen dort Bilder von meinem Freund Herrmann Theis (leider schon verstorbenen), micht trifft der Schlag, die Bilder sind genauso in den Farben und der wilden Romantik die Eure Fotos zeigen, dabei war Herrmann am südlichsten Punkt seiner Reisen in Griechenland, wo hatte er das nur her?
    Nun fahrt weiter in der Euch unnachahmlichen Art und Eure Abenteuerlust scheint mir ungebrochen.
    Liebe Grüße aus dem Büro von MCTom

  4. Hallo Ihr Zwei!
    Chapeau, sagt man wahrscheinlich nicht unter den Navigatoren. Aber Herzlichsten Glückwunsch von uns! Dass Ihr das geschafft habt. Wie mutig, wie stark, wie einzigartig! Feiert noch weiter. Ich denke, der Bodden kann erst einmal warten, oder? Wir stoßen auf Euch an.
    Liebe Grüße
    Simone, Hagen, Greta, Vincent

  5. Congratulations on completing your circumnavigation. I am so proud of both of you. May the rest of your sail homeward be a safe one. Loved the shots in this post…especially the turtles, dolphins and crabs. We left Sydney today and are slowly making our way to Singapore where we will arrive in November. Miss you both.

    • Dear Lisa, thanks for your comment.  you left Sydney and we arrived in Horta on Faial yesterday evening. We had a good passage. The wind came from the right direction NE and E. The first days moderate, then very light as we had to pass a very big high pressure zone and then quite strong 25-30 kts as a low crossed our way. It is cold here, 16 degree at the moment, we hope it gets warmer soon. We are very happy to be here and we are keen to discover the islands. Do I understand right that you skipped New Caledonia and Vanuatu? What a pity…  Enjoy your passage. Do you spend some time in Indonesia? We just saw your last blogs. Fantastic pictures, thank you for that as well!!!

      Have a save trip and greetings to Fabio Liebe Grüße Thomas und Annettewww.ankesophie.wordpress.com

      • I hope it warms up and you have an enjoyable stay. Sadly, we will skip New Caledonia (with the exception of our Noumea drive by last year) and Vanuatu. But the good news is that we will spend about 4 months in Indonesia to do some exploring. And, I will be 48 degrees closer to my own circumnavigation goal.
        Hugs!

  6. Hey Hey Hey!!!! WeltenumseglerInnen!!!! Coole Nummer. Herzlichen Glückwunsch!! Grüße aus Südspanien. Melde mich ausführlicher von zu Hause bei euch! Paul & FrauMo

    Von meinem iPhone gesendet

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