Mosambik

Mit einem Schock beginnt dieser Abschnitt der Reise, als wir am Mittwoch 28.10. um 05:00 Uhr aufstehen, denn ein Blick zeigt uns, dass Anke-Sophie in der ablaufenden Tide tanzt und an der Ankerkette zerrt, die aber unter dem Boot nach hinten läuft anstatt wie gewohnt nach vorne. Wir trauen uns nicht, den Motor zu starten, denn die Kette könnte den Propeller streifen und wir wären manövrierunfähig. Hektisch versuchen wir durch starke Bewegungen mit dem Steuer das Boot zu befreien, jedoch ohne Erfolg. Die Strömung wird stärker und stärker, das Boot wird durch öden Wind quer dazu gehalten und der Druck auf die Kette wird immer größer. Plötzlich beobachte ich, dass wir driften. Wir stecken unvermutet in der schlimmsten vorstellbaren  Ankersituation, gefangen an der eigenen Kette, die sich vermutlich um den Kiel gelegt hat. Der Anker hält dem Druck nicht mehr stand und wir treiben zunächst auf eine riesige Metalltonne für Öltanker zu und dann weiter in Richtung Riff bzw. Hafenmauer. Da wir in der unmittelbaren Gefahr stehen, unser Boot auf Grund zu setzen, entscheide ich, die Maschine zu starten, die letzte Chance, auf die Gefahr hin, dass die Kette in die Schraube kommt. Wir drehen uns rechts und links herum, wir kommen nicht gegen die Strömung an, dann Vollgas und es gibt einen Ruck und wir hängen normal vor Anker nach vorne. Sofort nehmen wir den Anker ein und verlassen Mahajanga ohne Frühstück, aber mit einem gewaltigen Schrecken in den Gliedern und dem Gefühl, noch einmal davon gekommen zu sein…  Wenn das mal hoffentlich kein schlechtes Omen für die Passage ist.

Lastensegler in Mahajanga, unsere letzte Hafen in Madagaskar

Lastensegler in Mahajanga, unser letzter Hafen in Madagaskar

Mosambik 164

Vor uns liegen 1.277 Seemeilen bis Richard’s Bay in Südafrika. Wir haben uns die kleine Insel Bazaruto vor der Küste Mosambiks als Zwischenziel gewählt, denn in sechs Tagen zeigen die Wetterdaten einen Starkwind aus Süden, den wir nicht auf hoher See treffen wollen. Wir haben fünfeinhalb Tage für 772 sm, das sollte ausreichen. Wir segeln die Nordwestküste Madagaskars entlang bis zum Kap André. Dort bekommen wir leider Gegenwind aus Westen und müssen kreuzen. Vor Baly Bay kommen wir der Küste so nah, dass wir wenden müssen und einen Schlag nach Nordwest segeln. Dies bringt uns leider von unserer Route ab. In der Nacht kommt ein Gewitter auf, und gewaltiges Wetterleuchten und böiges Wetter begleiten uns. Nach einigen Stunden dreht der Wind nach und nach zurück, sodass wir zunehmend in die richtige Richtung kommen.

Ein großer Frachter kreuzt unseren Kurs

Ein großer Frachter kreuzt unseren Kurs

Mosambik 197

Anke-Sophie segelt Schmetterling

Anke-Sophie segelt Schmetterling

Es soll die spannendste Überfahrt werden, die wir bisher hatten. Von den erfahrenen südafrikanischen Seglern Nell und Des haben wir eine seitenlange Beschreibung studiert mit Ratschlägen für eine Querung des Mosambikkanals. Außerdem sind die wenigen Inseln beschrieben, hinter denen man Schutz suchen kann, falls Starkwind droht. Auch sind Dutzende von GPS-Wegpunkten aufgeführt, mit denen man die Sandbänke umfahren können soll, die vor den schützenden Buchten liegen. Besonders wichtig ist es, die Strömungsverhältnisse im Mosambikkanal zu kennen. Der Äquatorialstrom teilt sich östlich von Madagaskar, ein Teil umfließt das Nordkap, der andere kommt um das Südkap. Beide Strömungen treffen sich genau beim Kap André und sollen von dort nach Westen abbiegen, um sich dann 70 Seemeilen vor der Küste mit dem Mosambikstrom zu vereinen. Die empfohlene Strategie lautet, zunächst der Westströmung zu folgen und sobald man auf den Mosambikstrom trifft, mit diesem nach Süden zu segeln. Wir sind also gut vorbereitet, aber es kommt alles anders, als beschrieben.

Nach dem Passieren des Kap Andrés finden wir zunächst keine Strömungen, die uns nach Westen bis Mosambik begleiten soll. So wählen wir einen Kurs nach Südwest, der uns auf die vorgeschlagene Ideallinie bringen soll und dieser folgen wir nur leider mit Gegenströmung, die uns abbremst, anstatt uns zu schieben. Kaum sind wir von der Küste entfernt, schwächen sich Land- und Seebrise ab und wir bekommen die Windschwäche der Kalmen zu spüren. Nicht sehr beruhigend, wenn man so eine weite Strecke vor sich hat und ein drohender Starkwind voraus liegt. Wir nutzen jeden Windstrich, wechseln oft die Segelstellungen und nutzen die Maschine, wenn die Geschwindigkeit zu niedrig wird oder die Welle die Segel zu sehr schlagen lässt. Als wir nach einem Tag noch immer Gegenstrom haben, entschließen wir uns direkten Kurs nach Bazaruto zu wählen. Die nächsten Tage sind anstrengend, denn wir werden nach wie vor von Gegenströmungen gebremst, anstatt geschoben zu werden. Über Kurzwelle lassen wir uns Strömungskarten schicken und studieren diese, aber es lässt sich keine bessere Strategie finden, als auf kürzestem Weg zum Ziel zu fahren, auch weil sich die Karten aus verschiedenen Rechenmodellen auch noch widersprechen.

Zum Glück bekommen wir stärkere Winde, die uns helfen, nach Südwesten zu segeln, aber leider hält uns die Gegenströmung zurück, wir sind wirklich frustriert. Wir kommen trotz guten Windes nur langsam voran und es steht zu befürchten, dass wir es nicht mehr rechtzeitig vor dem aufziehenden Starkwind schaffen werden. Wir diskutieren unsere Situation mit unseren Freunden Monique und Pieter, die einen halben Tag früher starteten und ca. 60 Seemeilen vor uns segeln. Zum Glück stehen wir zwei Mal am Tag in Kontakt zu Neil, der das Kurzwellennetz „Indian Ocean Net“ leitet. So erfahren wir, wie es den anderen Seglern ergeht, und wir tauschen unsere Positionen aus. Dann kommt die Meldung eines Seglers, der die starke Mosambik-Strömung nach Süden an der 1000m-Tiefenlinie entlang der Küste von Mosambik gefunden hat. Das kann die Lösung unseres Zeitproblems sein.

Unsere Kursänderung bringt uns in die Strömung

Unsere Kursänderung bringt uns in die Strömung

Aber es ist eine schwere Entscheidung. Wir müssen erst einmal 100 Seemeilen von unserem Idealkurs nach Westen abbiegen, um vor der Küste von Mosambik die 1000m-Tiefenlinie und damit die uns helfende Meeresströmung zu treffen. Und dann liegen immer noch über 200 sm bis Bazaruto vor uns. Mit frischem Tatendrang ändern wir den Kurs und holen alles aus dem Boot heraus, was möglich ist. Während wir normalerweise auf Passagen erst den Motor starten, wenn die Bootsgeschwindigkeit unter 2 Knoten fällt, starten wir ihn nun zur Unterstützung schon, wenn die Geschwindigkeit unter 6 Knoten fällt. Eine verkehrte Welt, bei besten Segelbedingungen die Maschine zu starten, um einen Knoten zusätzlich herauszuholen, aber vielleicht brauchen wir am Ende gerade diese Seemeilen, um rechtzeitig in die sichere Bucht zu kommen. Wir sind wieder von der Seglergemeinschaft fasziniert, die unsere Situation versteht und uns mit Informationen und Ratschlägen hilft. Neil fragt: „Are you burning diesel as well? Use every tool to get here on time. ”

Aber wir bekommen auch abratende Hinweise von Des und Nell: “Sorry about your predicament. Have plotted your position and unless you can make the northern tip of Bazaruto Island by 1400hrs UTC 2/11 you are going to get caught. F/cast is 30-35kts S/SE for at least 2 days. Suggest you head for the Primeiras Islands NW of you position at 17deg 14.06S and 38deg53.38E.(aprrox 50nm) Good shelter on NW shore and no population. Keep me advised on progress.”

Und Neil rät uns: “Sounds like the best option = take the stress out of the voyage immediately. To arrive here in Bazaruto late would be a terrible mistake. Let me know what you decide to do.”

Wetterkarte für den 03.11.15

Wetterkarte für den 03.11.15

und für den 04.11.15

und für den 04.11.15

Diese neuen Vorschläge verwirren uns. Wir blicken ständig auf unsere Geschwindigkeit, errechnen unsere Ankunftszeiten und laden mehrmals täglich neue Wetterdaten herunter und werden uns immer sicherer, dass wir es schaffen können. Anke-Sophie ist ein schnelles Schiff.

Von Anfang an ist uns klar, dass das Segeln mit Meeresströmungen gute Vorteile hat, wenn sie einen schieben, aber auch große Gefahren birgt, wenn der Wind entgegen kommt. Denn wenn man im Meeresstrom segelt und der Wind steht gegen den Strom, entstehen fürchterlichste Wellen mit über 6 Meter Höhe, die selbst große Schiffe in Gefahr bringen. Genau diese Situation droht nun, denn wir segeln entlang des Mosambikstroms in südwestliche Richtung und es kommt ab Dienstagabend ein Starkwind aus Süden entgegen. Schaffen wir es nicht bis zu der Bucht, bevor der Starkwind beginnt, bleibt nur in die offene See zu segeln, mindestens 100 sm weg von der Küste, um aus der Meeresströmung zu kommen.

Als wir endlich die lange erwartete Strömung erreichen, fliegen wir dem Ziel fast entgegen. Es weht ein frischer Nordostwind mit 5 Bft, wir setzen unseren Spinnaker und ab geht die Anke-Sophie, teilweise rasen wir die Wellen mit 12 Knoten herunter. Der Strom schiebt mit 2 Knoten, sodass wir eine Geschwindigkeit von deutlich über 8 Knoten über Grund haben.  Wir tun alles, um die schützende Bucht gegen Mittag am 02.11. zu erreichen, wo wir den Starkwind abwettern wollen. Dort liegen bereits sechs Schiffe, die hier das Unwetter abwarten wollen, drei sind noch unterwegs. Wir holen Déesse vor der Einfahrt ein, Pieter und Monique haben dort eine halbe Stunde auf uns gewartet, um gemeinsam mit uns einzulaufen.Mosambik 244

Treue Begleiter

Treue Begleiter

Wir haben noch etwas Zeit, bis der Starkwind kommen soll, und wir laden sie zum Essen ein. Wir stoßen auf die gelungene, wenn auch anstrengende und Nerven kostende Überfahrt an und beglückwünschen uns gegenseitig. Der letzte Tag hat ein Etmal von 192 Seemeilen erbracht, das ist neuer Rekord, eine Durchschnittgeschwindigkeit von 8 Knoten. Ein Rennen gegen andere Boote hätten wir dem gegen die Zeit jedoch gerne vorgezogen.

Geburtstagsessen für Pieter und uns

Geburtstagsessen für Pieter und uns

Grib file für den 02.11.15 um 21:00 h

Grib file für den 02.11.15 um 21:00 h

Grib file für den 03.11.15 00:00 h

Grib file für den 03.11.15 00:00 h

Der Starkwind kündigt sich durch eine starke Winddrehung nach Süden und Wetterleuchten an, in scheinbar weiter Ferne zucken lautlos rote Blitze im Himmel, die Front kommt auf uns zu, das Barometer steigt von 1000 sehr schnell in drei Stunden auf 1010 HPa an. Die Verhältnisse hier an der südafrikanischen Küste sind anders als gewohnt. Hier kündigt ein starker Druckanstieg den gefürchteten SW-Wind an. Im Ausdruck unseres Barographs sieht man sehr gut die gesamte Druckentwicklung über 7 Tage. Antarktische Kaltluft trifft tropische Warmluft. Während wir am Tag vor dem Starkwind schwitzten, dass uns das Wasser nur so herunterlief, ziehen wir uns nach dem Frontdurchgang seit Monaten zum ersten Mal lange Hosen und Socken an. Der Starkwind hat pünktlich um 21:00 Uhr angefangen, wir liegen aber sehr gut geschützt, es bläst mit 35 kn aus Süden; schön in der Bucht zu liegen.

Das Unwetter kommt

Das Unwetter kommt

Die Flotte von neun Seglern liegt geschützt hinter Bazaruto

Die Flotte von neun Seglern liegt geschützt hinter Bazaruto

Verlauf des Luftdruckes beim Frontdurchgang

Verlauf des Luftdruckes beim Frontdurchgang

Am Abend erfahren wir, dass dieser Starkwind mit bis zu 70 Knoten in Richard’s Bay schwere Verwüstungen im Hafen angerichtet hat. Die Steganlagen sind wohl teilweise zerstört, zum Teil unter Wasser gesunken und haben dann Schiffe mit sich gezogen oder sind gegen sie geschlagen. Einige Segler aus der Funkrunde waren froh, es gerade in den „sicheren“ Hafen geschafft zu haben und dann passiert dies. Der Hafenmeister hat alle von Bord der Schiffe in Hotels geschickt. Das sind keine schönen Nachrichten über unser nächstes Ziel, die uns in der Ankerbucht erreichen.

Schäden in der Tuzi Gazi Marina in Richard's Bay

Schäden in der Tuzi Gazi Marina in Richard’s Bay

Wegen des Starkwindes liegen wir insgesamt vier Nächte hinter den uns schützenden Sanddünen der Insel Bazaruto. Pieters Geburtstag können wir leider nur getrennt voneinander jeder für sich auf seinem Boot feiern, da uns der Wind zu stark ist, um mit dem Dinghi zum anderen Boot überzusetzen. Wir holen das am Tag darauf nach. Wir verlassen unseren Unterschlupf am Freitag, dem 06.11., um möglichst bis Richard’s Bay zu segeln. Für Mittwoch ist der nächste SW-Wind angesagt, den wir nicht treffen sollten, und für Montag eine leichte Störung, deren Entwicklung wir im Auge behalten wollen.

Fischer in Bazaruto

Fischer in Bazaruto

Zunächst gilt es, die flachen Sandbänke südlich von Bazaruto zu umschiffen. Über Google-Map-Karten finden wir einen Seitenarm, der tief genug aussieht und sieben der neun Schiffe machen sich auf den Weg. Ein Katamaran mit dem niedrigsten Tiefgang fährt vorneweg und alle anderen folgen „Mutter Ente“ ihrem Tiefgang entsprechend, Anke-Sophie mit ihren 2,4 m bildet das Schlusslicht. Die Tiefenmessungen werden über Funk ausgetauscht, bei uns wird es spannend, als die Anzeige 2,5 m anzeigt. Unangenehm wird es noch einmal, als wir die letzte Sandbank im Pass vor dem offenen Meer passieren. Drei Meter werden gemessen, aber der Schwell des Indischen Ozeans steht auf der Ausfahrt und die Schiffe müssen durch eine stehende, sich brechende See mit voller Motorkraft gegen Wind und Strom motoren.

Mit google maps suchen wir uns unseren eigenen Weg südlich von Bazaruto

Mit google maps suchen wir uns unseren eigenen Weg südlich von Bazaruto

Wir suchen den besten Weg für Anke-Sophie durch die Sandbänke

Wir suchen den besten Weg für Anke-Sophie durch die Sandbänke

Südseite von Bazaruto

Südseite von Bazaruto

Anke-Sophie springt aus der stehenden Welle, von Déesse aus gesehen

Anke-Sophie springt aus der stehenden Welle, von Déesse aus gesehen

Déesse im starken Schwell des Indischen Ozeans gut zu sehen

Déesse im starken Schwell des Indischen Ozeans gut zu sehen

und dann verschwindet sie hinter den Wellen

und dann verschwindet sie hinter den Wellen,

bis nur noch die Mastspitze herausschaut

bis nur noch die Mastspitze herausschaut

Zunächst haben wir unerwartet schwachen Wind, weshalb wir für sieben Stunden die Maschine nutzen müssen, aber dann setzen sich schöne leichte Winde, über Nacht auch einmal ein stärkerer Wind mit 30 Knoten durch. Insgesamt eine sehr angenehme Passage, ohne den Druck gegen die Zeit segeln zu müssen. Wir entscheiden uns, die beiden möglichen Zwischenstationen Inhambane und Maputo an der Mosambikküste zu passieren. Zunächst ist die Strömung gegen uns und wir verlieren Strecke gegen sie, aber nach Rundung des Kaps Ponta Zavora finden wir bessere Bedingungen vor. Nach dem Studium der Meeresströmungskarten folgen wir dem Ratschlag, einen Umweg von 35 Seemeilen auf das offene Meer hinaus, also aus der Bucht von Maputo heraus zu segeln, da dort der Mosambikstrom stärker sein soll. Und tatsächlich finden wir dort die ersehnte Strömung und die zusätzlichen 2 Knoten erfreuen uns sehr.

Strömungskarte. Wir folgen den violetten Pfeilen, um maximale Strömung mit uns zu finden

Strömungskarte. Wir folgen den violetten Pfeilen, um maximale Strömung mit uns zu finden

Anke-Sophie liebt leichte Winde um 15 Knoten und sie zeigt, was sie kann. Uns packt das Regattafieber und wir wechseln oft die Segelstellung, schiften mehrfach, auch nachts, um an das Optimum des Bootes heranzukommen. Obwohl die großen Yachten durch ihre starken Maschinen einen weiten Vorsprung haben, holt die kleine Anke-Sophie sie alle ein, selbst die 50-Fuß-Schiffe, und segelt ihnen davon, dass es uns eine rechte Freude ist, wir sind einmal mehr stolz auf sie!Mosambik 351 Mosambik 365

Am Montag, dem 09.11. erreichen wir Richard’s Bay um 10:00 Uhr als Erste und sind froh, einen Platz in der Marina zu finden. Die Aufräumarbeiten und Reparaturen sind im vollen Gang, aber die Stege sind krumm und verbogen, teilweise verdreht und schief im Wasser liegend. Alles in allem nicht sehr vertrauenserweckend, trotzdem sind wir glücklich, in Südafrika angekommen zu sein.

Es stehen einige Reparaturen am Boot an und wir haben wieder viel zu organisieren. Eine herausgefallene Zahnfüllung wird vom Zahnarzt wieder eingesetzt. Dann wollen wir uns aber auch Zeit für die Nationalparks nehmen, bevor wir der anspruchsvollen Küste Südafrikas weiter bis nach Kapstadt folgen.

9 Antworten zu “Mosambik

  1. Liebe Annette, lieber Thomas, welche Überfahrt! Gut, dass Ihr gute Nerven habt und auch sonst Stress offenbar gut aushaltet. Hoffentlich habt Ihr jetzt eine etwas beschaulichere Zeit vor Euch, der Jahreszeit entsprechend. Aber Weihnachten in Südafrika ist ja wiederum auch ganz anders, eher sommerlich. HHs Bruder aus Johannisburg war hier, ist gestern Abend zurückgeflogen. Aber wir bleiben hier…
    Alles Liebe, Annette*

  2. Hallo Ihr Beiden,
    In Richards Bay war ich schon und habe die gestrandeten Weltumsegler liegen gesehen. Ich wünsche Euch, daß Ihr weiter fahrt. Sehenswert ist die St. Lucia Bay und das Hluhluwe Umfolozi Resort.
    Wenn Ihr in Durban Station macht, rufe ich meinen Freund Peter an und der kann Euch in Durban unterstützen. Von Peter habe ich meine Carter 30 gekauft.

    Gruß Frank Heyme

  3. Ihr Helden! Dieser euer Bericht ist ja nix für schwache Nerven….. Schon beim Lesen wurde mir ganz anders – wie mag es da euch unterwegs zumute gewesen sein. Das Foto, von der Anke-Sophie, wie sie über die Welle springt!!! Wie schön, von eurer wohlbehaltenen Ankunft in Richard’s Bay zu lesen. Jetzt könnt ihr hoffentlich ein bissle Ruhe genießen – die Starkwinde sollen bitte woanders wehen. Das wünscht euch innig euer Bernhard

  4. Hallo Ihr Lieben, euer Bericht liest sich ja wie ein Natur-Krimi. Zum Glück mit gutem Ausgang und so soll es auch bleiben. Viele Grüße aus Berlin, wo die Starkwinde gerade mal die Schutzhülle vom Fahrrad abheben… Michael

  5. Hallo, ihr beiden,
    ich war länger nicht am Computer. Beim Lesen hielt ich den Atem an!
    Wie gut, dass ihr so viele kameradschaftliche und freundschaftliche Mitsegler in der Nähe habt, und manche Probleme gemeinsam angehen könnt!!!!
    Eine sehr gute und interessante Zeit in Südafrika wünsche ich euch!
    Alles Liebe von eurer Lisa

  6. Wow, Skipper Thomas und Frau, das nenne ich mal gute Schiffsführung, tüchtige Seemannschaft und Kommunikation den Realitäten vor Ort geschuldet. Nochmal alles gut gegangen.
    Gratuliere zu dieser Passage und wünsche weiterhin eine glückliche Hand mit der Anke Sophie.

    Es grüßt Euch freundlich
    Manfred

  7. Meine Helden! Was Ihr alles so bewältigt, ist schon außergewöhnlich. Bewundert habe ich ja schon oft gezeigt. Wie lässt sich das noch steigern? Ich kann mich so richtig in die beschreibenen Situationen hineinversetzten, auch weil ihr das so spannend beschreibt. Du hast einen richtig guten Schreibstil, Thomas. Das wird mal ein superspandendes Buch werden. Ist ja von Manfred schon geschrieben worden. Ich widerhole: Ihr seid ein Superteam und zeigt große Seemannschaft. Da können sich so einige diverse Scheiben von abschneiden. Ich bin auch beeindruckt von der internationeln Kameradschaft unter den Seglern. Das wird der Beginn diverser lebenslanger Freundschaften sein. Auch wenn ich nicht in eurer Rolle stecken mag, kommt doch immer wieder ein wenig Neid auf. Aber ab nun habt bitte eine etwas weinger dramatische Reise. Genißt den ‚Rückweg‘ Wir freuen uns auf zwei gesunde liebe Freunde. Lieben Gruß auch von Elisabeth, die den Bericht verschlungen hat und dabei immer so spitze Schreie ausgestoßen hat.
    Also alles liebe von Steffen.

    • Lieber Steffen,

      danke für deinen Kommentar. Das sind zu viele der Lorbeeren! Wir hatten eine spannende Überfahrt, das stimmt. Wir genießen auch den vielen Kontakt zu anderen Seglern, die die gleiche Strecke segeln und dadurch auch die ähnlichen Gedanken haben. Der Austausch hilft uns schon bei vielem und macht Spaß. Auf der Überfahrt von Indonesien nach Reunion waren wir alleine, da wir nichts von dem Indian Ocean Net wussten. Es hatte sich gerade erst entwickelt.

      In einer Woche wollen wir starten, die Küste nach Westen zu segeln bis Simons Town bei Kapstadt, wo wir einen Platz in der Marina reservieren konnten. Wir warten noch auf Burkhard, einen ehemaligen Kollegen, der uns am Montag besuchen kommt und uns begleiten wird. Das nächste Wetterfenster könnte am Donnerstag kommen, ist aber noch nicht ganz klar. Bis bald

      Mit herzlichen lieben Grüßen, bitte auch an Elisabeth

      Thomas + Annette

      Thomas Herter

      http://www.ankesophie.wordpress.com

      Mobile Deutschland +49 172 325 8239

      Inmarsat Satellitentel.: +870776447234 – Anmerkung: Das Gerät ist nur eingeschaltet, wenn wir einen Termin zum Telefonieren per Email vereinbart haben.

      Auf See bin ich nur unter der Emailadresse DH7TH@winlink.org erreichbar. Anmerkung: Wir müssen zuvor eine Email ausgetauscht haben (ich an dich/Sie).

  8. OMG What a harrowing story. The Indian Ocean definitely sounds more challenging than the Pacific. Those currents sound like an absolute nightmare. And that story about the anchor chain was horrifying. I am glad that you are safe and sound and arrived in Richard’s bay after the 70 knots blew through there. Love the pictures, especially the dolphins and Anke-Sophie Jumping the Wave.

    Hugs to Annette,
    Lisa

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