Durch die Torres-Straße nach Indonesien

Wir sind dann doch am 03.06. wie geplant von Vanuatu losgesegelt. Morgens hörten wir aber von David, unserem Metrologen von Golf Harbor Radio in NZ über Kurzwelle, dass sich etwas über den Solomonen zusammenbraut und nach Vanuatu zieht. Er hat von einem extrem starken Jetstream gesprochen, der starke Böen verursachen wird. Also auch wenn die Bodenwind-Grib-Files vernünftige Konditionen anzeigen, müssten wir mit 35 kn Wind rechnen und starken Richtungsänderungen.

Annette und ich haben uns schon damit abgefunden, doch noch länger in Vanuatu zu bleiben und das Wetter abzuwarten, auch wenn es dann mit unserem Visum für Indonesien sehr knapp werden würde, denn dieses läuft Ende Juni aus. Sicherheit geht vor. Ich hatte aber doch noch so meine Gedanken im Kopf und habe noch einmal an David eine Email geschrieben und ihm meine Idee erklärt, dass ich auch versuchen könnte, dem schlechten Wetter wegzusegeln, wenn ich jetzt ablege und habe ihm meine erwarteten Zwischenpunkte und -zeiten auf dem Weg zur Torres-Straße angegeben. Plötzlich haben wir dann doch folgende einigermaßen ermunternde Antwort bekommen.

Waiting will not do you any favours. On Tuesday June 16 the prognosis is for a 1034 High to be in southern Australia causing strong winds In Torres Strait 20-25 SE.

Your idea of leaving now sounds reasonable and you will avoid the disturbance which is to the south.

On Mo 8 th expect 20-25 gusting 30 with showers, winds SE.

On 14 June, Torres St actually ease a bit to 20SE. Once you pass thru Torres they ease even more 10-15. The winds are strong before Torres as they have to funnel thru the small opening.

All doable the way things stand now.

Cheers

Dave and Patricia

Es war anstrengend, in drei Stunden zweimal eine Gedankendrehung um 180° zu machen und dann noch 60 Liter Diesel in Kanistern mit dem Beiboot von der Tanke zu holen und Gemüse für zwei Wochen einzukaufen. Die Auswahl beim Gemüse war etwas einseitig, Gurken in vielen uns unbekannten Formen.  Alles bei großer Hitze und Schwüle. Wasser und sonstigen Proviant hatten wir schon zuvor eingekauft. Auch hatten wir bereits bei Immigration, Customs und Harbor ausklariert.

Gurken

Gurken

und nochmals Gurken

und nochmals Gurken

Wir wollen durch die Torres-Straße segeln, ohne in Papua Neuguinea oder in Australien anzulegen, da wir dazu keine Zeit haben. Wir rechnen für die 2.300 sm mit 16 – 19 Tagen. Ich habe mit den australischen Behörden geklärt, dass wir bei Thursday Island (Australien) ankern dürfen, ohne einzuklarieren, wenn wir müde sein sollten, um mal eine ganze Nacht zu schlafen und nicht nur 2-3 Std. am Stück. Natürlich dürfen wir nicht an Land gehen…

Zunächst liegen 1.400 sm durch das Korallenmeer vor uns bis zum Eingang in die Torres-Straße. Kurs 284°, immer gerade aus. Der Wind weht mit angenehmen 3-4 Bft. aus SSE, wir haben also halben bis raumen Wind und wenig Welle, man kann es Genusssegeln nennen.

Wir hatten eine sehr schöne und sehr intensive Zeit in Vanuatu. Wir haben das Land und seine Bewohner in unser Herz aufgenommen. Die Leute sind so freundlich und wirken viel glücklicher als wir Europäer. Wir haben gesehen, mit wie wenig ein Mensch auskommen kann. Die Inseln Tanna und Erromango waren schwer von dem Zyklon Pam getroffen worden. Die Leute dort haben alles verloren, aber haben sich selbst auch wieder aus dem Unglück herausgeholt. Kein Jammern. Hier ein kleiner Nachtrag. Annette und ich kamen bei einem Rundgang durch das Dorf in Port Resolution auf ein Problem zu sprechen. Die umgestürzten Bäume hatten Teile der Wasserleitung zerstört, mit der sie das Dorf aus den Bergen mit Trinkwasser versorgen. Wir haben uns entschlossen zu helfen und 200 m Kunststoffleitung mit dem Außendurchmesser 25 mm in Port Vila zu kaufen und nach Tanna verschiffen zu lassen. Leider hatte ein Treffen mit der Kontaktperson und uns in Port Vila nicht geklappt. Aber Pieter und Monique segeln ja hinter und sind bereit zu helfen. Sie trafen einen Dorfbewohner in Port Vila und wir können nun berichten, dass die Wasserleitung gekauft ist und auch Transport ins Dorf ist organisiert. Lisa D. hat sich ebenfalls an dem Projekt beteiligt und alle Beteiligten sind zufrieden.

Ein letzter Blick auf Espiritu Santo

Ein letzter Blick auf Espiritu Santo

Dann frischt der Wind auf, früher als erwartet haben wir 30 kn und unangenehme Welle. Das Groß wird gerefft und die Genua und dann die Genua werden weggerollt. Da sind wir wieder „auf Passage“ angekommen. Die Anke-Sophie wird von Wellenberg zu Wellental geworfen und wir bestehen den Schütteltest ganz gut. Am zweiten Tag flaut der Wind ab und das Großsegel schlägt unbarmherzig hin und her bei der noch hohen Welle. Wir müssen es bergen und baumen stattdessen Genua und Fock aus. Dies geht jetzt mit dem zweiten Vorstag einfacher als früher.Torres 007 Torres 012

 

Die Atempause dauert nicht lange und der Wind meldet sich wieder. Wie oft in den Tropen, kommen die Squalls nachts. Wir holen die ausgebaumte Fock ein und rollen später die Genua teilweise ein. Dann kommt das Gefühl, dass das Wetter noch mehr für uns bereithält, und wir bauen um und fahren nur unter der Fock, nun auf Steuerbord. So funktioniert es gut. Bei Starkwind fahren wir unter der Fock, wird er schwächer, unter ausgebaumter Genua.

Der Wechsel und der wenige Schlaf zermürben uns etwas und ich entschließe mich Annette, die in der durchsegelten Starkwindnacht wenig geschlafen hat, etwas zu pflegen. Sie hatte beschlossen, in der Koje zu bleiben und ich reiche einen Fruchtsalat an. Bestandteile: Eine reife mittelgroße Papaya (in Vanuatu Paw paw genannt, Popo gesprochen), eine noch grüne Orange (Geschenk von Jack, Dorfchef der Insel Rano; das Fruchtfleisch gehäutet und entkernt, sie sind hier etwas gröber, als wir sie kennen), zwei Bananen (die kleinen, leckeren, naturgereift im Früchtenetz der Anke-Sophie, bekommt man in Europa so nicht), eine grüngelbe Limone (extrem lecker, eigentlich zu schade, ist sonst für den Rumpunsch gedacht, aber bei Überfahrten gibt es keinen Alkohol), Rosinen und ausnahmsweise zur Abrundung des Geschmacks je einen Schuss Williams-Birne von Schladerer. Das Abschiedsgeschenk von Martin hat es doch tatsächlich um den halben Globus geschafft und nach beinahe zwei Jahren finde ich noch einen kleinen Rest. Der „First Mate“ hat nicht nur den Fruchtsalat verdient, sondern ein ganz dickes Lob. Mir ist das Segeln in die Wiege gelegt worden, aber sie musste sich alles viel später aneignen. Heute fährt sie genauso ihre Wache, wie ich meine führe. Wir teilen uns die Arbeit und die Verantwortung an Bord. Toll, dass wir diese Reise zusammen erleben dürfen. An dieser Stelle bedanke mich bei ihr dafür aufs Herzlichste gerade hier!Torres 109

Anderes Thema: Mit dem Fischen sind wir dieses Mal nicht erfolgreich. Der erste Fisch schafft es den neuen Köder von der Leine zu beißen. Den zweiten Fisch ziehe ich beinahe an Bord, ich sehe ihn noch kurz, ein mittelgroßer Mahi-mahi und dann fliegt mir alles um die Ohren. Die Leine spannt sich mit ungeheurer Gewalt, die Rolle dreht sich plötzlich rasend und die Kurbel haut mir auf den Daumen. Alles passiert in einem Bruchteil einer Sekunde und dann reißt die Leine, Fisch einschließlich Köder und Stahlvorlauf sind weg. Es muss ein Hai gewesen sein, der sich den wehrlosen Fisch einverleibt hat. Dasselbe geschieht offenbar mit dem dritten Fisch: Nur noch der Kopf hängt am Köder. Mit dem vierten Fisch verlieren wir wieder Köder und Vorlauf. Nun wird es schwierig, der nächste Angelladen liegt noch 1.500 sm entfernt.

Eine Passage hat Höhepunkte oder Sternstunden, aber auch Momente, in denen man fluchen möchte. Auf der positiven Seite der Passagenskala liegen gute Gespräche, bei denen man in den Sonnenuntergang hineinsegelt, oder Hörbücher, sie man auf einer Nachtwache unter dem Sternenhimmel hört, umgeben vom Rauschen der See. Am unteren Ende der Skala stehen aber Überraschungen wie zum Beispiel die heutige. Durch die extreme Schaukelei hat sich von einem Glas mit eingelegten Tomaten der Deckel gelöst. Natürlich hat sich das Glas nach dem Gesetz der größten Gemeinheit irgendwann umgedreht und das gesamte Olivenöl in den Kühlschrank ergossen. Zusätzlich ist eine Dose Cola kaputt gegangen, lief aus und mischte sich mit dem Gewürzöl der getrockneten Tomaten. Diese leckere Emulsion bleibt natürlich nicht nur auf dem Boden des Kühlfaches liegen, sondern bedeckt alle Flaschen und Behälter, einfach alles im Kühlschrank. Es bleibt uns nur, mehrfach heißes Wasser zu machen und den Schrank sowie jedes Gefäß einzeln abzuwaschen und wieder einräumen. Dies natürlich nicht bei glatter See, sondern im Auf und Ab der Wellenberge, wo alles alle zwei Sekunden von rechts nach links fliegt und umgekehrt. Aber wir sehen es gelassen, es vervollkommnet unsere artistischen Künste und Saubermachen war sowieso angesagt.

Annette hört  Frank Schätzing

Unsere aktuelle Literatur

Torres 127

Annette hört Frank Schätzing

Wir segeln südlich von Papua Neuguinea durch das Korallenmeer vorbei an den Riffen „Eastern Fields“ und „Portlock Reefs“ in den Golf von Papua, wo wir am Abend des zehnten Tages durch die „Bligh Entrance“ in die Torres-Straße abbiegen. Viele der heute genutzten Namen wurden von James Cook gewählt, dieser Punkt nach seinem Offizier William Bligh, den alle von der Meuterei auf der Bounty kennen, die er später, 1789, als Kapitän befehligte, bevor er und 18 loyale Männer im Beiboot ausgesetzt wurden.  (An dieser Stelle vielen Dank für die zahlreichen Informationen, die uns das Buch von Martin und Jochen über die „Inseln im Südpazifik“ bietet.)

Auch für uns ist es ein historischer Moment, verlassen wir mit der Anke-Sophie doch nach 14 Monaten den Südpazifik und werden nach der Durchfahrt der Passage zwischen Papua Neuguinea und Australien in den Indischen Ozean kommen. Vor der Durchfahrt durch die Torres-Straße haben wir Respekt. Der Wind verstärkt sich hier durch den Düseneffekt und es gibt starke diagonal zum Kurs laufende Tidenströmungen. Die Passage ist heute durch die elektronischen Navigationsmittel nicht mehr so gefürchtet wir zu Cooks Zeiten. Er ist hier gesegelt, ohne überhaupt genaue Karten dabei zu haben. Er hat sie erstmalig erstellt und hat sein Schiff Endeavour bei seiner ersten Weltumsegelung 1768-1771 hier auf ein Riff gesetzt und beinahe verloren. Vielleicht hätte ich das Buch über ihn nicht lesen sollen? Die Passage führt verwinkelt durch ein „Labyrinth“  von Dutzenden von Koralleninseln, durch ein weitläufiges Korallengebiet nördlich des Great Barrier Reefs. Wir haben mit SE 25 kn mehr Wind, als uns lieb ist. Über uns hat sich vor einigen Tagen ein Tief gebildet, weshalb wir schlechte Sicht und zeitweise Regen haben. Zusätzlich verstärkt ein gewaltiges Hoch über Tasmanien, immerhin 1040 HPa, die Passatwinde; der Grund, weshalb wir in den letzten Tagen diesen starken Wind haben. Wir kommen in pechschwarze Nacht. Ankern wäre nur eine schlechte Alternative, denn alle Plätze werden als ungenügende Ankerplätze beschrieben. Hoch konzentriert wechseln wir uns stattdessen mit den Wachen ab, steuern die Anke-Sophie meist mit dem Windpiloten und verfolgen den Kurs parallel an Kartenplotter und Tablet und bei Bedarf am Radar. Bin ich froh, dass wir es in Noumea mit Werners Hilfe wieder repariert hatten. Heute ist die Durchfahrt kein Problem mehr, denn es gibt an den wesentlichen Stellen Leuchttürme. Unheimlich ist es doch, in den Böen mit 9 kn Fahrt zwischen den Inseln durchzudüsen, ohne sie sehen zu können, und das obwohl wir lediglich die kleine Fock gesetzt haben. Am Nachmittag des elften Tages erreichen wir Thursday Island. Uns ist das Ankern nur außerhalb des Hafengebietes erlaubt, da wir nicht einklarieren wollen. Dort ist es uns aber zu windig und bewegt, sodass wir uns entscheiden, lieber müde weiter zu segeln, als womöglich hier nicht ruhig schlafen zu können. Einmal eine komplette Nacht zu schlafen ohne den dreistündigen Wachwechsel, hätte uns allerdings schon gereizt.  

Thursday Island ist nicht mehr weit

Thursday Island ist nicht mehr weit

Torres 034 Torres 086

In der Arafura See

In der Arafura See

Nun segeln wir durch die Arafura Sea, wieder ein neuer Name, in Richtung Indonesien. Sie ist flach wie die Ostsee, aber knatsch-türkis. Wir genießen das bessere Wetter und den Wind,  der kräftig aber nicht mehr mit Starkwindstärke bläst, und dass die Wellen etwas weniger brausen. So muss Passage sein. Zeit zum Lesen und seinen Gedanken nachgehen zu können, Zeit zum Schlafen und Träumen. Wären nicht die sechsstündlichen Eintragungen zum Wachbeginn, schöbe uns der achterliche Wind zeitenlos und raumlos über das blaugrüne Meer.  Der Windpilot steuert die Anke-Sophie wie von Geisterhand  gelenkt. Wir segeln bei diesen Bedingungen lediglich unter ausgebaumter Genua mit 7 Knoten beinahe schnurgerade unserem Ziel entgegen. Wir lesen „Das Häuten der Zwiebel“ von meinem Lieblingsautor Günter Grass, der leider während unserer Reise gestorben ist. Wir denken an seine Streitbarkeit und an die unsäglichen Angriffe gegen ihn. Diskutieren über seine Kriegserlebnisse und die Tatsache, dass er in dem Buch seinen Dienst bei einer SS-Einheit erst so spät offengelegt hat. Mit seinem Anspruch hätte er das früher machen müssen. Nachts höre ich die Hörbücher „Lebenslauf der  Liebe“ von Martin Walser, auch einer, der von Kritikern wegen einer Rede  ungerechtfertigt diffamiert wurde. Oder „Tod und Teufel“ von Frank Schätzing, eine leichtere Kost, aber spannend. Musik hören, Essen kochen, Kaffee trinken, sich unterhalten. So könnte es eine Weile weitergehen, schon sind die Mühen der ruppigen Coral Sea und der Torres Strait fast vergessen. Wir lesen über Indonesien und suchen uns Ziele aus, die wir besuchen wollen und stimmen uns so auf unser neues Inselreich ein.

Am Donnerstag, 18.06.15 kommen wir morgens um 06:00 Uhr in Tual auf den Kei Islands an. Eine anstrengende Überfahrt von 2.300 sm und 14 Tagen und 8 Stunden liegt hinter uns. Wir haben eine letzte unangenehme Nacht mit viel Wind und Schauern und somit mit wenig Schlaf. Der Landfall sollte in Indonesien möglichst bei Tage geschehen, da mit viel Fischernetzen und anderen Hindernissen in den Fahrwassern zu rechnen sind. Leider nähern wir uns den Inseln in einer Neumondnacht, können also nichts sehen und haben unsere Sorgen, denn Tonnen, die in der Karte als beleuchtet verzeichnet sind, sind in Realität auch mit Radar nicht zu finden. Vorsichtig tasten wir uns in den fjordartigen Spalt zwischen den Inseln und sind froh, als wir vor Tual einen Ankerplatz im Morgengrauen finden. Wir sind hier die einzige Yacht. Im ersten Dämmerlicht liegt die Stadt vor uns und wir werden vom Klagegesang der Muezzin begrüßt, die mehrstimmig sich überlagernd von den verschiedenen Moscheen zu uns klingen. Wir sind in Asien angekommen, in einem muslimischen Land. Was wir vom Boot aus sehen, sieht sehr einfach, um nicht zu sagen ärmlich aus. Wir sind gespannt, was auf uns zukommt.  

Annette und die freundlichen Herrn vom Zoll in Tual

Annette und die freundlichen Herrn vom Zoll in Tual

6 Antworten zu “Durch die Torres-Straße nach Indonesien

  1. Liebe Annette und lieber Thomas, da zittere ich ja mit bei solch dramatischen Törns! Aber zum Glück behaltet Ihr einen kühlen Kopf und auch ausgelaufenes Öl mit Cola kann Euch nicht so richtig aus der Ruhe bringen. Eine wunderschöne und hoffentlich auch erholsame Zeit in Indonesien wünsche ich Euch. Alles Liebe, viele Grüße aus Berlin von Annette* und Hans-Heinrich

    • Liebe Annette*, schön, dass du dich so oft meldest. Es ist für uns immer sehr schön, wenn Kontakt nach Zuhause besteht. Uns geht es gut. Es hat eine Weile gebraucht, bis wir hier ankamen. Eine total andere Welt. Wir sind in Asien angekommen.  Wir sind heute wieder stundenlang durch die Straßen gelaufen und haben alles aufgesaugt. Jetzt wieder an Bord lauschen wir den unterschiedlichsten Muezzin. Wir sind in einer muslimischen Welt. Die einzige Yacht hier und definitiv die einzigen Weißen hier, jedenfalls haben wir ausschließlich Asiaten getroffen. 

      Liebste Grüße aus Tual

      Liebe Grüße von

      Thomas und Annette

  2. Was für ein Ritt! Meinen herzlich gemeinten Glückwunsch. Ihr seid schon zwei Supertypen. Es ist wieder einmal die Erkennis aus eurem Bericht, dass man die Schönheiten nur erleben und v.a. genießen kann, wenn man sich durch die Widrichkeiten kämpft. Die ‚langweiligen‘ Schönwetterpassagen werdet ihr sich nicht so intensiv im Gedächnis behalten, wie die überstandenen Superleistungen mit nicht immer so gewünschten Beigaben.
    Aber aus dem Dilemma mit den verschiedenen Zutaten im Kühlschrank hättet ihr ja etwas mehr Kreativitä schöffpen können. Vielleicht wäre die Weltsensatioln einer neuen Sauce entstanden.
    Macht weiter so! Meine Bewunderung ist euch gewiss!

    • Lieber Steffen, danke für deine beiden Nachrichten, über die wir uns sehr gefreut haben. Die Antwort braucht so lange, da wir unterwegs  sind und somit keinen Internetzugang haben. Ich bin auf Wache, wir segeln in Indonesien durch das Inselmeer von Ost nach West. Genauer, von Tual, wo wir einklariert haben, ging es nach Romang und nun sind wir auf dem Weg nach Arol. Du findest das, sofern du willst, unter dem Track auf der Webseite, aber das weißt du ja, was schreibe ich nur… Du fragst, ob es unsere anspruchsvollste Tour war. Nein, sie war nur unbequem, da wir meist blöde Welle hatten. Sie war zwar lang, aber von Galapagos zu den Marquesas war länger. Anspruchsvoller würde ich die Überfahrten nach und von Neuseeland nennen, da man dort wirklich auf das Wetter aufpassen muss, sonst kann es einen übel treffen.

      Liebe Elisabeth und lieber Steffen, wir freuen uns schon immer mal wieder auf zuhause. Auch wenn es noch ein Jahr dauern wird. Wir sind gespannt,  wie es in eurer neuen alten Wohnung ausschaut,  naja, das sind dann sondie Gedanken, die kommen, wenn wir an die daheim denken.  Ihr werdet sicher alle zusammen den Geburtstag von Sabine feiern. Und wir sind wieder nicht dabei. Wir werden an euch denken! Aber das machen wir sowieso…

      Liebe Grüße von

      Thomas und Annette

  3. Ihr lieben beide, nachdem ich ja immer durch den Mailkontakt auf dem Laufenden zu sein glaube und ihr von Inseln ohne Telefon schriebt habe ich diesen tollen Beitrag erst vorhin entdeckt! Zusammen mit euren Fotos wirken die extrem abenteuerlichen Schilderungen noch intensiver! Wie immer: ein herzlich liebes Dankeschön für diese Arbeit, die uns Landratten daheim mitfiebern läßt! Seid umarmt! Bernhard

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