Überfahrt von Galapagos zu den Marquesas

Die Academy Bay von Santa Cruz lässt uns nicht los. Annette hatte sich eine Magen-Darm-Geschichte eingehandelt, die wir erst auskurieren wollten, weshalb wir erst zwei Tage später als angedacht los wollten. Als es soweit war, wir alles klariert hatten und ich schon den Motor gestartet hatte, wollte ich zunächst den Heckanker einholen. Das ging erst schwer und dann plötzlich ganz leicht, kein Wunder: Der Anker samt Kettenvorlauf war weg. So ein Mist, der Schäkel zwischen Kette und Leine hatte sich gelöst. Auf unseren zweiten Anker zu verzichten, wäre uns sehr schwer gefallen, denn den werden wir in Zukunft öfter als bisher brauchen.

Vor uns liegt die deutsche Yacht QI und ich bat Thomas (noch einer) uns zu helfen. Erst per Schnorchel, aber es gibt hier am Grund nur ca. 50 cm Sicht. Keine Chance. Der andere Thomas hatte an Bord zwei halb leere Taucherflaschen und eine Ausrüstung. Also machte er diese klar und versuchte meinen Anker zu finden. Keine Sicht am Boden und nach 20 Minuten konnte er nicht mehr weiter tauchen wegen Ohr-Problemen. Also habe ich das Taucherzeug angezogen. Ich war ja immerhin mal vor 15 Jahren in Mexiko 30 Minuten tauchen gewesen. Ich hatte ganz schönen Bammel, bei dieser schlechten Sicht und ohne Ausbildung tauchen zu gehen, zum Glück nur auf 4 Meter, tiefer hätte ich mich so auch nicht getraut. Es hat ganz gut geklappt, am Boden konnte ich nur mit dem Kompass die Richtung halten, da keine Sicht war. Ich hatte viel zu schnell beide Flaschen leer geschlürft, ohne den Anker zu finden.

Als ein Ecuadorianer mit seinem Dinghi vom benachbarten Arbeitsschiff vorbeikam, fragte ich, ob er mir helfen könne. Er sagte zu, kam aber ohne Taucherflasche. Ich fragte ihn ungläubig, ob er das ernst meine, er deutete auf seinen Oberkörper und meinte, da sei seine Luft drin.

Nun, der ist wie ein Perlentaucher nur mit Brille und Flosse, einer Schnur und einem Haken fünf Mal für jeweils mehr als eine Minute runter und hatte dann die Ankerkette. Tja, Glück gehabt. Ich durchpflügte immer mit der einen Hand den Sand, mit der anderen hielt ich den Tauchcomputer. Er ohne Flasche und ohne Kompass, aber mit seinem Haken war geschickter…

Am Abend holen wir das Hochzeitstagessen nach und wir laden Gaylyn und Thomas dazu mit ein, als Dankeschön. Na und morgen ganz früh geht es dann los.

Wir haben einen letzten Blick auf Isla Isabela (Galapagos) in Gewitterstimmung

Wir haben einen letzten Blick auf Isla Isabela (Galapagos) in Gewitterstimmung

Ob ihr es glaubt oder nicht. Der Motor lief schon, der wiedergefundene Heckanker war schon eingeholt und ich schloss den Kartenplotter an, aber er funktionierte nicht mehr. Ich finde schnell die Ursache: einen abgebrochenen Pin. Nun weiß ich aus Erfahrung, dass es bei Raymarine die Stecker nicht einzeln zu kaufen gibt und man nur die ganze Rückseitenplatine neu kaufen kann für 250 Euro. Das habe ich bisher vermieden, aber nun wäre ich bereit gewesen; nur auf Galapagos finden wir keinen Raymarine-Vertreter. Wir sind also zurück aufs Schiff und ich habe das verdammte Ding mit mehr als 50 Schrauben aufgeschraubt und an der Stelle, wo der Pin abgebrochen war, auf der Innenseite an der Platine ein Kabel angelötet und dieses mühsam aus dem Gerät nach außen geführt. Jetzt ist der Kartenplotter natürlich nicht mehr wasserdicht und kann draußen nicht mehr betriben werden, aber ich kann ihn am zweiten Arbeitsplatz, am Kartentisch installieren. Das Kabel habe ich in der Schaltafel an die richtige Stelle angeschlossen und der Plotter läuft wieder. Eine Aktion von vier Stunden, nun aber nichts wie weg, diese Bucht wollte uns nicht loslassen!

Die ersten Tage hatten wir mäßigen Wind, der dann immer mehr auffrischte. Wir kommen sehr gut voran. Die Winde sind frisch und wehen mit 15 – 20 kn aus S bis SE. Wir fahren unter Genua und gerefftem Großsegel bei angenehmem halbem Wind, wir haben zwar meist Welle, die aber gut auszuhalten ist. Insgesamt zeigt sich der Pazifik von seiner guten Seite.

Hura - Wir haben einen Fisch gefangen, sonst fangen sie unsere Köder, Haken und Leinen...

Hura – Wir haben einen Fisch gefangen, sonst fangen sie unsere Köder, Haken und Leinen…

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Annette bäckt frische Brötchen

Annette bäckt frische Brötchen

Ich nutze zwei Mal täglich das Funkgerät. Wir,  niederländische Boots-Nachbarn von Galapagos -Monique und Pieter von der Déesse – und die neuseeländische Yacht Deamon, haben über Kurzwelle eine kleine Funkrunde geschaffen, über die wir uns morgens immer die Positionen und Nachrichten austauschen wollen. Das ist ein schönes Gefühl, die riesige Strecke von 3000 Seemeilen nicht alleine segeln zu müssen und sich austauschen zu können. Ich kann zwar über das Pactor-Modem gut Emails verschicken, nur die Sprechverbindung klappt noch nicht gut. Da muss der immer noch frisch gebackene Amateurfunker noch einiges lernen. Zusätzlich habe ich über die Literatur vom dänischen Amateurfunker Karsten erfahren, der seit 46 Jahren in Panama lebt und Yachten gerne mit Wetterinformationen versorgt. Die Kommunikation mit ihm wird auch zum festen Teil des Tagesablaufes.

Annette und ich teilen sich wie gehabt den Tag in acht Dreistundenwachen und wir finden uns wieder schnell in das Bordleben auf See ein. Auf Galapagos war es schwer, uns mit dem nötigen frischen Gemüse zu versorgen, aber für ca. 10 Tage haben wir die Netze gefüllt. Danach muss auch nicht gehungert werden, denn die Fächer sind noch aus Panama gut gefüllt mit hoffentlich allem, was wir brauchen.

Irgendwann zwischen der Hälfte und Zweidrittel der Strecke frage ich mich mal wieder, was nun das Besondere an dieser Fahrt ist. Lange hatte ich mich auf diesen Moment im Pazifik auf dem Weg zu den Marquesas segelnd hinbewegt und nun kommt die Antwort, es ist ganz normal geworden, nichts Besonderes. Die Tage gleiten dahin, das Wetter hat (zum Glück) keine Extreme, wir kommen sehr gut voran. Draußen rauscht das Wasser am Schiff vorbei in rhythmischer Abfolge die Wellen hinauf helle und dann wieder hinab dunkle Töne gurgelnd, wenn die Rumpfgeschwindigkeit erreicht wird besonders laut, das ganze Schiff vibriert dann. Diese Fahrt unterscheidet sich allein schon durch die Länge von den anderen. Üblicherweise setzt man 20 bis 30 Tage dafür an. Wann macht man etwas schon 30 Tage lang ohne Unterbrechung und wir fragen uns, mit was man es vergleichen könnte. Mit einer langen Wanderung durch eine Wüste vielleicht? Nein, denn dort würde man selbst laufen. Wir lassen uns hier schaukelnd fahren.

Was mich freut ist, dass ich endlich Zeit habe, auf der Bank zu sitzen und zum Horizont zu schauen, ohne etwas zu tun. Das ist es eigentlich schon wert. Wann habe ich das in den letzten Jahren getan? Die Gedanken schweifen zu lassen und nicht unter dem Druck zu stehen, gleich dies oder das erledigen zu müssen. Dieser Moment ist aber nur einer der Momente an Bord. Da gibt es die Momente großer Taubheit, wenn wir übermüdet sind von unruhigen Nachtwachen. Da überraschen uns Momente, in denen gerade etwas kaputt geht und sofort repariert werden muss, so wie an einen Abend, als durch die Kraft einer besonders großen Welle die Halterung des Seilzuges des Windpiloten das ganze Ruderpodest aus der Verankerung reißt und das Schiff für einen Moment steuerlos wird. Es gibt die vielen Momente der Routine, in denen die Position ins Logbuch eingetragen wird oder wir an einer Funkrunde mit anderen Seglern teilnehmen oder das stundenlange Rudergehen, wenn wir mal selbst das Steuern übernehmen. Regelmäßige Momente sind die Mahlzeiten, die wir immer gemeinsam einnehmen. Das Kochen bereitet uns Freude, auch das Improvisieren und Erfinden neuer Gerichte aus einfachen Mitteln. Was zaubern wir nicht alles aus Schätzen, die in wir in den Stauräumen aus vergangen Wochen finden. Da eine Dose Labskaus oder dort eine Dose Saumagen. Oder zum Beispiel gebackener Camembert an Roter Beete mit Mango-Ingwer-Chutney und Bratkartoffeln.

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und wieder einmal Delphine

und wieder einmal Delphine

Sternstunden sind die Sonnenaufgänge und -untergänge. Die Sonnenaufgänge verbringt jeder Wachhabende meist alleine. Wer durch die Nacht gesegelt ist, kennt den Moment, wenn man das erste Licht des Tages am dunklen Himmel erkennt und die Wechsel in Farbe und Helligkeit verfolgt, bis der Sonnenball über den Horizont steigt und damit den neuen Tag beginnt. Überhaupt nicht kitschig, sondern erhöhende und klare Momente, wie sie eigentlich nur mit den Gefühlen vergleichbar sind, die man nach einem Aufstieg auf einen Berg hat, von oben über die erklommene Welt schauend. Die Sonnenuntergänge lassen wir möglichst nicht ausfallen und genießen diese Zeit gemeinsam mit einem Glas in der Hand sitzend und über das Seeleben diskutierend. Oft erinnern wir uns an die Freunde zuhause, was sie wohl gerade treiben und was wir wem schreiben sollten.

Ich bin nun schon beinahe ein Jahr unterwegs und oft hatte ich mir versucht vorzustellen, wie es wohl sein wird, wenn wir auf die Marquesas zusegeln. Ich bin froh, dass wir diese Fahrt zusammen erleben. Es war mir sehr wichtig, diese Reise gemeinsam mit Annette zu teilen, eine Zeit, die uns niemand mehr nehmen kann. Wir werden es erst im Nachhinein erkennen, eine Zeit, die wir hoffentlich dann nicht missen wollen. Was uns unterscheidet von manchen anderen Seglern, ist die „Begrenztheit“ der Reise. Sie ist ausgelegt auf drei Jahre und besonders Annette freut sich auf die Zeit danach. Andere, meist Rentner, segeln mit offenem Ende und nehmen sich für die einzelnen Phasen der Reise viel mehr Zeit als wir. Bei uns schien es zumindest im ersten Jahr, dass wir Getriebene unseres Planes waren. Nun genießen wir, dass wir viel Zeit haben und traumhafte ja paradiesische Ziele vor uns liegen. Wir segeln zwar auch jetzt im Pazifik mit einem Plan, aber dieser ist nur grob gestrickt und verbindet nur lose einzelne mögliche Ziele und Zeiträume, die eingerahmt werden von der Zyklonzeit, die es zu vermeiden gilt und die im November einen Zwischenstopp in Neuseeland oder Australien setzt, um das stürmische Gebiet des Pazifiks für ein halbes Jahr zu meiden.

Ja und plötzlich geht es ganz schnell. Am Freitag 30.05.14 um 14:30 sehen wir Land. Wir hatten die letzten zwei Tage guten Wind, aber leider auch viel Welle. Wir segeln nur mit einer Genua. Das Groß wollen wir nicht setzen, da das durchgelattete Segel in der Welle erbärmlich schlägt. Die zweite Genua, die wir als Passatsegel nutzen, können wir zurzeit nicht setzen, da sich vor einigen Tagen ein Schnappschäkel öffnete, worauf hin das Segel durchs Wasser schleifte und das Fall nun oben im Mast hängt. Erst in der nächsten Bucht werde ich in den Mast klettern, um es wieder nach unten zu bringen.

Land in Sicht. Fatu-Hiva, die südöstlichste der Marquesas

Land in Sicht. Fatu-Hiva, die südöstlichste der Marquesas

Das NW-Kap von Fatu-Hiva

Das NW-Kap von Fatu-Hiva

Wir sehen unsere Bucht im letzten Licht

Wir sehen unsere Bucht im letzten Licht

und der erste Blick am nächsten Morgen

und der erste Blick am nächsten Morgen

und gleiche eine kurze Wanderung

und gleiche eine kurze Wanderung

Überfahrt Marquesas 166

Unsere Gastgeber beim typischen französisch-polynesischem Essen

Unsere Gastgeber beim typischen französisch-polynesischem Essen

Aus dem Dunst kommt die wilde Insel Fatu-Hiva immer näher, das Ziel vieler Träume. Wir segeln um das Nordkap der Insel herum, um dann auf ihrer Leeseite in der Bucht Hanavave zu ankern. Eigentlich sollten wir nach den Richtlinien zum Einklarieren zuerst zur Insel Hiva-Oa, aber dann müssten wir gegen den Wind wieder 45 sm zurücksegeln, um Fatu-Hiva, die landschaftlich spektakulärste Insel der Marquesas, zu sehen. Wir hatten unterwegs von anderen Seglern gehört, dass es bei ihnen ohne Probleme klappte, also wagen wir es auch, Fatu-Hiva ohne zuvorige Einklarierung anzulaufen. Im letzten Licht finden wir zwischen sieben anderen Yachten einen Platz und sind begeistert von der  Kulisse, die uns umgibt. Schon von weitem haben wir den Blumenduft gerochen. Um uns herum ragen steile zerklüftete grün bewachsene Felswände aus dem Meer, die von flacheren grünen mit Palmen bewachsenen Hängen umgeben sind.

Wir sind die Strecke von Galapagos bis nach Fatu-Hiva, insgesamt 2971 sm in 18 Tagen und 11 Stunden gesegelt. Das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 6,7 kn. Wir hatten gute Winde und waren somit schnell, wenn man die Zeit von 20 – 30 Tagen  vergleicht, die üblicherweise dafür anzusetzen sind.

Wir sind matt, aber froh, endlich angekommen zu sein. Wir trinken unsere mitgebrachte kleine Flasche Champagner, knabbern ein paar Oliven und fallen ins Bett. Wir schlafen gut, schrecken aber immer wieder hoch wegen der extremen Fallböen, die sich aus den Bergen in die Bucht herunter stürzen und uns mit bis zu 50 kn durchschütteln. Wir liegen sehr knapp vor einem Nachbarn und konnten nur 30 statt 50 m Kette auslassen. Am nächsten Morgen, der Anker hat zum Glück gut gehalten, entdecken wir die uns umgebende Landschaft erst im Detail, denn als wir ankamen, war schon beinahe Dunkelheit.

Wir blasen das schon seit Wochen nicht mehr genutzte Schlauchboot auf und gehen gespannt an Land. Unsere ersten unsicheren Schritte nach drei Wochen auf See bringen uns durch das kleine Dorf Havavane in eine enge Schlucht aus Felsen und Palmen. Bald wird es uns zu mühsam und wir kehren um. Auf dem Rückweg fragt uns ein kleiner dicker Junge, ob wir zu Mittag essen wollen. Wir sagen gerne ja und sind plötzlich in einer Runde von 4 Brasilianern und 7 Italienern, die bei Einheimischen ein landestypisches Festessen reserviert hatten. Große Verwirrung bei den Gastgebern, denn nun sind wir 13 statt 11 Gäste. Es gibt nicht genügend Teller, sodass ich mir mit Annette einen teile. Es gibt in Kokosmilch marinierten rohen Fisch, ein Schwein wurde in der Glut eines Holzfeuers zehn Stunden in der Erde gegart, Krebse in Zitronensud dazu Reis und Kochbananen. Es scheint, dass wir im Paradies angekommen sind.

Wir erwarten die anderen Mitsegler und verbringen sechs entspannte schöne Tage auf Fatu Hiva.

 

Hanavave auf Fatu-Hiva

Hanavave auf Fatu-Hiva

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16 Antworten zu “Überfahrt von Galapagos zu den Marquesas

  1. Gerade hatte ich mit meiner Mutter, die bei uns war, darüber gesprochen, wo ihr wohl seid und wann wir von euch hören! Schön von euch zu hören! Es klingt wieder mal sehr spannend – und sehr exotisch! Ehrlich gesagt, musst euch erst mal nachsehen, wo die Insel überhaupt ist und wo ihr seid! Klingt wirklich sehr spannend und die Bilder sind wunderschön. Hoffentlich habt ihr keine weiteren Pannen und könnt die Insel richtig geniessen!
    Liebe Grüsse von uns allen!

    • Liebe Maya,
      schön, dass du dich meldest. Bitte richte auch an Barbara die leibsten Grüße aus! Ja, wir genießen die Zeit hier, wenn auch alles komplizierter ist, als zu hause. Zum Beispiel mal schnell ins Internett gehen ist eine richtige Aufgabe, die oft viel Nerven kostet.
      Liebe Grüße
      Thomas + Annette

  2. Hurra Hurra Hurra, wir dürfen von und über euch lesen! Da sitze ich bei endlich herrlich sommerlichen Temperaturen in Berlin am Laptop und sehe mir euren Bericht und die Fotos an und als dann das erste Bild von Fatu Hiva erscheint, kommen mir doch tatsächlich die Tränen. Freudentränen. Gerade so, als ob ich selbst 18 Tage lang kein Land gesehen hätte… Und, Annette, du siehst wunderschön aus! Thomas, du eher ein bissle wild, na ja, nach fast einem Jahr. Feiern die Marquesianer-innen Pfingsten? Ist nämlich gerade, nur zur Erinnerung. Wir freuen uns auf noch mehr Bilder, sobald ihr schnelleres Netz haben werdet – und schicken euch Umarmungen und liebste Grüße, euer Bernhard und Michael

    • Lieber Bernhard, lieber Michael,
      habt Dank für die liebe E-Mail und dafür, wie ihr „mitlebt“! Das tut gut! Ja, hier ist auch Pfingsten – wir sind in Frankreich. Übrigens gab es heute Morgen hervorragendes Baguette. Von Thomas herbeigerudert…
      Liebe Grüße
      eure Annette

  3. Liebe Anette und Thomas
    wir sind glücklich euch gut behalten auf den Traumahaften Inseln zu wissen…..war eine lange bange Zeit…..nun geniesst es auch……ihr seht gut erholt aus trotz der anstrengenden Überfahrt…..herzliche Grüsse aus dem sonnigen Berlin Petra

  4. Liebe Annette,
    lieber Thomas,
    schön, dass die 3000sm so gut verlaufen sind und ihr ohne Havarie auf Fatu-Hiva angekommen seid. Trotz der, wie von euch gewohnten, rasanten Überfahrt in 18! Tagen, kam mir die Wartezeit doch recht lang vor. Um so schöner heute von euch zu hören! :-))
    Ich habe gestern Abend den Kaufvertrag für einen gebrauchten Hobie16 unterschrieben, mit dem ich mit meinem Sohn Valerian in diesem Sommer die Ostseereviere erobern will >>> vielleicht sollten wir das Boot Fatu-Hiva nennen, nachdem ihr zeitgleich angekommen seid.
    Viele schöne Stunden im Paradies!!!
    LG
    Sebastian

    • Lieber Sebastian,

      das finden wir ja eine tolle Idee und ja, ich finde den Namen toll. Fatu-Hiva ist wirklich eine wilde Insel und so ein Kat, den kann man ja auch wild segeln, wenn ordentlich Wind weht. Schön, dass ihr uns begleitet! Viel Spaß mit dem Hobie 16 auf der Ostsee. Ich bin früher mit einem Freund einen Dart (16 oder 18) gesegelt auf der Müritz. Bei Starkwind war es irre, wenn ich das Teil (eigentlich für zwei) alleine gesegelt bin. Wie ein Pfeil über die Wellen gesprungen…

      Mit herzlichen Grüßen

      Thomas + Annette

      Thomas Herter

      http://www.ankesophie.wordpress.com

      Mobil Französisch Polynesien: +689 299964; aber ab 23.06.14: +689 87 299964

  5. Liebe Annette, lieber Thomas, so schön von Euch zu lesen. Die Bilder sind wundervoll. Aber ich finde, die Pannen sollten endlich aufhören. Zum Glück habt Ihr Euren Zweitanker wieder bekommen. Ich schreibe bald mehr „privat“. Viele liebe Grüße, auch von Hans-Heinrich,
    Eure Annette*

    • Liebe Annette,

      das mit den Pannen ist einfach so, das gehört dazu. Wir sind sehr froh, dass nichts ernstes bisher passiert ist und das bleibt hoffentlich auch so. Andere haben ihren Mast verloren oder mussten 2.000 sm ohne Ruderblatt zu den Marquesas segeln und müssen nun sehen, wie sie improvisiert eines bauen können. Wir freuen uns immer, eine Rückmeldung zu bekommen. Danke und LG!

      Mit herzlichen Grüßen

      Thomas + Annette

      Thomas Herter

      http://www.ankesophie.wordpress.com

      Mobil Französisch Polynesien: +689 299964; aber ab 23.06.14: +689 87 299964

  6. hey!
    grad als ich am rechnen war („unter 6 knoten geht ja wohl nichts…“) – fällig sind die marquesas: was soll die funkstille? – stellst du den text ins netz! abgefahren! 6,7 kn und schleifst zwischendurch die zweite genua durchs wasser…

    zwischen den zeilen klingt gut die erschöpfung durch… atmet tief diese weite! relaxt! das ist großes kino! die mauern, die begrenzung, der ganze mist hier an land wird euch noch früh genug wieder einholen…
    du schreibst: „eine Zeit, die wir hoffentlich dann nicht missen wollen…“: macht euch keine sorgen…

    als du schreibst: „Lange hatte ich mich auf diesen Moment im Pazifik auf dem Weg zu den Marquesas segelnd hinbewegt und nun kommt die Antwort, es ist ganz normal geworden, nichts Besonderes.“
    wir sind schon eine lustige spezies!!! immer fehlt uns was.
    etwas mehr begeisterung bitte, meine damen und herren!!!

    gratulation! durchpflügt weiter die südsee. andere hocken in münchen und plane auf freitag den ammersee. leute!!!!

    und laßt um himmels willen bloß keine „sonnenaufgänge ausfallen“ :-))
    das wäre nicht gut für uns hier…

    fair winds!

  7. Hallo Ihr Lieben, schön zu hören, dass es euch gut geht und dass wir auch wieder wissen, wo ihr steckt. Harry und ich hatten schon fest die Daumen gedrückt, dass der Ausfall des Positionstrackers keinen ernsten Grund hatte. Lasst es Euch gut gehen, und immer eine Handvoll Wasser unterm Kiel! 🙂

  8. Liebe Annette, lieber Thomas,
    Nachdem ich erst mal nachsehen musste wo die Marquesa-Inseln sind, habe in letzter Zeit öfter an euch gedacht. Habe auch schon zwei Male nachgesehen, ob schon ein Bericht zu lesen ist. Freut mich, zu hören, dass ihr wohlbehalten dort angekommen seid. So eine Riesenstrecke! Wünsche euch ganz viele tolle Erlebnisse und jetzt könnt ihr mal relaxen. Ein wenig Anstrengung höre ich da ja schon durch!
    Wir in Berlin haben jetzt unsere erste Hitzeperiode (34 Grad) hinter uns. Heute kamen die Gewitter, haben uns aber in Berlin verschont.
    Seid umarmt von Christl

    • Liebe Christl,

      wir haben gerade seit langem mal wieder Internetzugang, deshalb schnelle eine kurzes Dankeschön für deine Nachricht. Wir sind gerade auf Nuku-Hiva angekommen und es geht uns gut. Wir relaxen tatsächlich und genießen einfach die Zeit hier im „Paradies“

      Mit herzlichen Grüßen

      Thomas

      Thomas Herter

      http://www.ankesophie.wordpress.com

      Mobil Französisch Polynesien: +689 299964; aber ab 23.06.14: +689 87 299964

  9. Liebe Annette, lieber Thomas,
    auch wenn der Kommentar spät kommt: Wir hatten uns langsam schon Gedanken gemacht, ob alles i,O. ist, da so lange nichts zu lesen war!
    Notfalls hab ich ja immer die Nummer von Bernhard im Brillenetui, den hätte ich nach Pfingsten angerufen.
    Und dann freuten wir uns an den schönen Bildern, v.a. von der Bucht von Fatu Hiva im Morgenlicht…. große Erleichterung!
    Wie lange werdet ihr bleiben?
    Schön, dass du, Thomas, dazu kommst deine Gedanken schweifen zu lassen und uns daran teilhaben zu lassen.
    Wir sind sehr beschäftigt, Kurzreise zum Geburtstag von Andreas Vater, und in Eutin sind immer wieder viele Dinge zu bedenken und zu regeln.
    Sehr liebe Grüße
    eure Lisa und Andreas

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