Der Panamakanal

Hurra, wir sind im Pazifik! Und wir können es noch gar nicht richtig fassen. Aber der Reihe nach.

Panamakanal 100

Wir sind von den San Blas Inseln direkt nach Colon bzw. Puerto Christobal gesegelt und haben in der Shelter Bay Marina am Mittwoch 09.04. im Morgengrauen festgemacht. Es war eine angenehme Vorstellung für uns, einmal für ein paar Tage in einer Marina zu liegen, was so viel bedeutet, wie morgens und abends duschen können, den Proviant und das Wasser direkt vom Steg ins Boot laden zu können und Internetzugang zu haben, so oft wir wollten. Aber wir hatten auch sehr viele Formalitäten zu erledigen  und über den Ablauf Widersprüchliches gelesen.

Nach dem Einklarieren in der Marina konnten wir uns direkt vor Ort bei einer Zweigstelle der Hafenbehörde und der Immigration anmelden, wobei die Immigration uns nach Cristobal schicken wollte und meinte, dass wir als einreisende Segelyacht ein Visum bräuchten und dies gäbe es nur in der Stadt. Wir konzentrierten uns aber zunächst auf die Kanalbehörde, denn wir wussten, dass die erforderlichen Schritte viel Zeit brauchen würden. Ach ja, wir haben übrigens den Ehrgeiz, die ganze Prozedur ohne den üblichen „Agenten“ zu versuchen. Meine Spanischkenntnisse sollten helfen und wir würden uns 300 US $ sparen.

Erster Schritt ist eigentlich ein Anruf beim „Christobal Admessurement Office“, um sich einen Termin zum Vermessen des Bootes geben zu lassen, denn ohne diese Vermessung läuft rein gar nichts. Uns wird geraten, zur Beschleunigung lieber direkt zur Kanalbehörde Gebäude 1000 zu fahren, um dort den notwendigen Papierkram zu erledigen. Wir finden den netten Taxifahrer Francisco, bzw. er findet uns, und er fährt uns um die Limon Bay herum quer durch die Stadt für je 25 $. Auf dem Rückweg gehen wir mit ihm essen und ich besorge mir eine lokale Telefonnummer, denn ohne Telefon wird’s wohl schwer werden. Den Schritt zur Immigration lassen wir aus, da Francisco der festen Überzeugung ist, dass wir dieses Visum nicht bräuchten und dass es uns nur unnötige 105 $ pro Person kosten würde. Um das zu „verifizieren“, fährt er mit uns zum „Dockmaster“ eines anderen Hafens und lässt sich das bestätigen. Dies widerspricht jedoch der gesetzlichen Regelung, nach der wir innerhalb von 72 Stunden nach Einreise in Panama (das war bei den San Blas Inseln) ein Visum haben müssten. Wir beschließen, darüber erst mal nachzudenken und verschieben den Punkt auf später.

Das Lotsenboot bringt den "Advisor"

Das Lotsenboot bringt den „Advisor“

Unser Linehandler und Advisor

Unser Linehandler und Advisor

In den Gatun-Schleusen fahren wir hinter dem Frachter ein

In den Gatun-Schleusen fahren wir hinter dem Frachter ein

Übernachten an der Boje im Gatunsee

Übernachten an der Boje im Gatunsee

Francisco will für uns die telefonische Bestätigung für den Vermessungstermin einholen. Das klappt leider nicht am Donnerstag und ich werde unruhig, aber der Termin soll Freitag um 9 h sein. Als ich aber um 12 h schon zweimal durch den ganzen Hafen gestreift war und keinen Vermesser finden konnte, steigt die Unruhe. Telefonieren… Dann ist es soweit, Anke-Sophie wird mit 40,88 Fuß vermessen, wobei wir eigentlich nur 38 Füße lang sind, aber Anker und Windpilot zählen hier mit. Dann wird ein halbes Dutzend Formulare ausgefüllt und wir sind endlich berechtigt, den Schritt 2 anzugehen und bei der CitiBank die Kanalgebühr in Höhe von 1.875 $ einzuzahlen, davon sind 891 $ für eine Kaution, die wir zurückbekommen sollen, falls sie nicht benötigt wird (wir also nichts am Kanal kaputt machen). Das Problem, dass die Bank um 15 h schließt, wird mit einer weiteren Taxifahrt gelöst (2 x 25 $). Wir schaffen es bis genau 14:55 h, alle Formulare bei der Bank auszufüllen und den Automaten um die Ecke viermal zu überreden, uns 500 $ auszuspucken. Puh, auch das haben wir geschafft. Die Rückfahrt mit dem Taxi nutzen wir für einen Einkauf beim Supermarkt. Zunächst werden Getränken, hauptsächlich Wasser in 5-Liter-Platikflaschen, aber auch Säfte und H-Milch besorgt, insgesamt ca. 150 Liter; und natürlich wird der Weinbestand aufgestockt mit 50 Flaschen.

Schritt drei ist der spannende Anruf beim „Scheduler“, der uns nach erfolgter Vermessung und Bezahlung der Gebühr den Termin für die Kanaldurchfahrt benennen soll. Wir haben mit einer Woche Wartezeit gerechnet, wir wissen aber auch von Seglern, die mehrere Wochen auf die Passage warten mussten. Dann die Überraschung und ich traue meinem Spanisch kaum: Ich darf mir den Termin aussuchen, bin beinahe überfordert und wähle mir den Dienstag 15.04., denn wir haben noch so viel am Boot vorzubereiten. Uns ist bewusst, dass dies der letzte Punkt in der Zivilisation ist, bevor wir in die Weiten des Pazifiks eintauchen.

Auf dem Gatunsee

Auf dem Gatunsee

Panamakanal 053

Blühende Bäume am Panamakanal

Blühende Bäume am Panamakanal

DSC01858 DSC01859 DSC01860

Wir fahren noch zwei weitere Male in die Stadt, um den Supermarkt zu plündern, denn ab jetzt wird alles teurer bzw. es gibt einfach nichts mehr zu kaufen. Annette und ich besuchen einen Friseur, die Haare müssen gekürzt werden. Fehlende Ausrüstung wird beim Schiffsausstatter besorgt. Wir machen diverse kleinere Reparaturen und Wartungen am Schiff und sind jeden Abend wegen der großen Hitze und Schwüle total erschöpft.

Francisco hilft uns beim vierten Schritt. Wir leihen uns für die Schleusen 4 Leinen mit jeweils 125 Fuß (38 m) Länge und mind. 7/8“ Durchmesser sowie sechs Autoreifen, die als zusätzliche Fender dienen sollen. Ach ja und an Bord müssen neben dem Kapitän und dem „Transit Advisor“, der eine Lotsenfunktion übernimmt, mindestens vier „Linehandlers“ sein, welche die Leinen zu den Schleusenwänden bedienen sollen. Wir gewinnen Barbara und Manfred für unseren Transfer. Sie sind schon längere Zeit in Panama und wollen ihr Boot während der Hurrikan-Saison in der Marina lassen. Sie haben Zeit und bieten uns ihre Mithilfe an. Wir sind mehr als dankbar und brauchen über Francisco nur noch einen lokalen Linehandler zu organisieren, womit auch der 5. Schritt erledigt war.

Die riesigen Schleusentore über uns

Die riesigen Schleusentore über uns

Der Durchbruch „Gaillard Cut“ und der „Gold Hill“

Der Durchbruch „Gaillard Cut“ und der „Gold Hill“

Mit zusätzlichen Autoreifen abgefendert

Mit zusätzlichen Autoreifen abgefendert

Die Affenfaust fliegt uns entgegen

Die Affenfaust fliegt uns entgegen

In der Schleuse Miguel Pedro fahren wir auf dem Weg nach unten vor dem Frachter ein

In der Schleuse Miguel Pedro fahren wir auf dem Weg nach unten vor dem Frachter ein

Die große Schifffahrt wird von Lokomotiven gehalten.

Die große Schifffahrt wird von Lokomotiven gehalten.

Der sechste Schritt ließ mich lange bangen. Wir brauchten ein „International Zarpe“, einen Passierschein für unser nächstes Ziel Galapagos. Dazu musste ich wieder zur Hafen- und Immigrationsbehörde und befürchtete die Frage, ob wir denn das Visum bezahlt hätten. Die Frage kam tatsächlich und ich redete mich mit unklarem Spanisch heraus und bekam tatsächlich für 45 $ das ersehnte Zarpe ausgestellt, sollte aber unbedingt in Balboa die Reisepässe mit einem Ausreisestempel stempeln lassen. Natürlich werden wir das machen… Wir werden das später diskutieren.

Der siebte Schritt war einfach: Ein erneuter Anruf beim Scheduler am Vorabend ergab als geplanter Einschleusungszeitpunkt 18:00 Uhr.

Im achten Schritt werden die Solarzellen stoßsicher verpackt und der Windgenerator geschützt.  Denn die Linehandler an Land werden uns von den Schleusenwänden „Monkeys“, sogenannte Affenfäuste, zuwerfen. Dies sind dünne Wurfleinen mit Gewichten an den Enden, an die unsere 125-Fuß-Leinen angesteckt werden. Falls sie die PV oder den Windgenerator treffen, sollen diese nicht kaputt gehen.

 

Dann ist es soweit, nach dem Bezahlen der Marina (241 $ für sechs Tage) legen wir mit Schritt 9 endlich ab und fahren quer durch den Hafen Cristobal zum Treffpunkt „The Flats“, wo wir ankern und auf unseren Advisor warten sollen. Ein Lotsenboot setzt ihn zwei Stunden später zu uns über und wir lichten den Anker für die spannende Fahrt zu und durch die drei Gatun-Schleusen. Vor den Schleusen bilden wir mit zwei weiteren Yachten ein Dreierpaket, das mit Haupt- und Springleinen gut vertaut wird. Leider ist es schon dunkel, als wir hinter einem riesigen Frachter in die erste Schleusenkammer einfahren. Das erste Mal ist richtig spannend. Der Advisor im mittleren Schiff hat das Oberkommando für das Paket  übernommen und gibt jedem der drei Schiffsführer klare Kommandos wie z.B. „Thomas: Ruder hart Backbord, Maschine halb Kraft zurück“ oder „Ruder Mitte, Maschine voll voraus“ und so weichen wir den extremen Strudeln und Strömungen in der Schleusenkammer aus. Die Linehandler werfen mit den Affenfäusten nach uns, wir binden unsere Leinen daran fest  und sie ziehen diese die 12 Meter hohen Schleusenwände hoch und legen sie um die Poller, worauf wir sie dichtnehmen. Die Schleusentore schließen sich und im Nu wird die erste Kammer gefüllt. Um uns herum sprudelt das Wasser und das Paket aus den drei Yachten reißt an den Leinen. Alles klappt souverän und unspektakulär, wir sind froh darüber. Um 21:30 machen wir, 38 m höher, an einer großen Tonne im Gatunsee fest. Wir entspannen uns, leider nicht bei einem Bad, denn hier soll es jede Menge Krokodile geben.

Am nächsten Morgen geht es mit einem anderen Advisor weiter und wir motoren, teilweise mit Unterstützung der Genua bei halbem Wind, durch die fantastische Landschaft des Naturparkes. Wir dürfen auf dem See nur im Tonnenstrich fahren, denn überall stehen seit der Flutung der Täler vor über 100 Jahren noch die Bäume unter Wasser und ragen teilweise über die Wasseroberfläche hinaus.  In knapp fünf Stunden fahren wir zu den drei Schleusen auf der Pazifikseite. Wir passieren dabei den großen Durchbruch „Gaillard Cut“ und sehen den „Gold Hill“. Wir erkennen die Arbeitsleistung, bei der 20.000 Arbeiter ihr Leben verloren haben bei einer Schinderei unter fürchterlichsten Bedingungen geplagt von Hitze, Schwüle, Denghe-Fieber und Moskitos. Zwei französische Baugesellschaften gingen pleite, bevor die Amerikaner den Kanal übernahmen und fertigstellten. Er wurde am 15.08.1914 eröffnet und ist seitdem rund um die Uhr jeden Tag der Woche in Betrieb. Zurzeit werden zusätzliche neue Schleusenkammern für den wachsenden Bedarf und die neuen riesigen Schiffe gebaut.

Das Schleusentor öffnet sich

Das Schleusentor öffnet sich

Der erste Blick auf den Pazifik herunter

Der erste Blick auf den Pazifik herunter

Thomas freut sich: "Hurra wir sind im Pazifik"

Thomas freut sich: „Hurra wir sind im Pazifik“

Dann geht es wieder durch drei Schleusen hinab und dann öffnet schließlich das letzte Schleusentor. Wir rufen uns zu: Hurra, wir sind im Pazifik. Advicer, Linehandler, Barbara und Manfred verlassen das Schiff und wir suchen uns eine Mooring im Balboa Yachtclub. Aber aufgepasst, ab jetzt sind wir wieder in Gezeitengewässern: Wassertiefe 7,0 m kurz vor Hochwasser. Aber der Blick in die Tidentabelle zeigt uns, dass wir bei Vollmond eine Tide von 5,0 m zu erwarten haben.  Schweren Herzens machen wir wieder los, denn unser Boot hat einen Tiefgang von 2,3 m und es steht ein kräftiger Schwell im Bojenfeld. Wir fahren um die Halbinsel Flamenco herum, um auf der anderen Seite zu ankern. Es war wohl richtig so, denn hier werden wir mit einem herrlichen Blick auf die Skyline von Panama City belohnt. Und wir belohnen uns mit einem Stück von Bernhards Linzer Torte, das es immer dann gibt, wenn wir etwas geschafft haben. Morgen heißt es wieder organisieren: Eine bestellte digitale Seekarte für den Pazifik abholen, Prophylaxe beim Zahnarzt und Diesel bunkern. Wir werden für lange die Zivilisation hinter uns lassen. Dass wir jetzt einen großen Schritt weiter sind, haben wir noch immer nicht begriffen…

Wir können Francisco sehr für die Organisation der Panamakanalpassage und alle weiteren Punkte empfehlen (FBurac@Live.com Tel: 6453-6495)

Unter der Puente de las Americas hindurch

Unter der Puente de las Americas hindurch

Blick von unserer Ankerbucht auf Panama City

Blick von unserer Ankerbucht auf Panama City

17 Antworten zu “Der Panamakanal

  1. Liebe Annette lieber Thomas ,ich sitze gerade gemütlich auf dem Sofa, neben mir ein Glas Wein, in der Hand ein Roman über die Begegnung von Thomas Mann mit Klaus Heuser in Düsseldorf Anfang der Fünfzigerjahre ,heute nachmittag waren wir mit Annette und Hans Heinrich und Fahrrad im Fährhaus Caputh zum Forelle essen… also ein ganz beschaulicher Karfreitag ….und jetzt kommt gerade ein atemberaubender Bericht über die Durchquerung des Panamakanals hier ins Haus ….tolle Bilder und wieder ganz viel Spannung beim Lesen und alles doch ein bisschen anders als bei der an sich auch schon aufregenden Fahrt durch den Nord-Ostsee-Kanal…jetzt hat also die Anke Sophie karibisches Wasser verlassen und dafür pazifische Wasser unter dem Kiel… unglaublich die Weite des Pazifiks liegt vor euch, aber ihr seid mit hundertfünfzig Liter Mineralwasser und fünfzig Liter Wein für die neue Etappe auch bestens gewappnet ,noch habt ihr nicht den halben Erdball umrundet ,aber ich glaube ,ein gutes Viertel ist jetzt schon geschafft .. erstmal auf diesem Weg viele Grüße ,genießt die Tage in Panama City ,die Stadtkulisse sieht ja recht beeindruckend aus, sicherlich geht ihr das eine oder andere Mal auch schön essen und nicht nur zum Friseur und zum Zahnarzt…. .. frohe Ostern bei hoffentlich angenehmen Temperaturen seid herzlich gegrüßt von Martin und Jochen

    Von Samsung Mobile gesendet

    • Lieber Martin, lieber Jochen,

      vielen Dank für die Zeilen. Uns geht es gut und wir haben heute Morgen die letzten Einkäufe erledigt: Ein Übersegler vom Pazifik, damit wir den Überblick behalten, wir waren auf dem Gemüsemarkt und haben uns für zwei Wochen mit Gemüse und Obst eingedeckt, noch einen Kanister Diesel getankt, eben ein leichtes Mittagessen (marinierter Fisch in Kokosmilch), jetzt wird noch Wasser in Kanister gebunkert und noch letzte Emails abgeschickt. Ich schicke euch noch ein Bild von der Anke-Sophie in der Schleuse…

      Wir melden uns von unterwegs.

      Mit herzlichen Grüßen

      Thomas + Annette

      Thomas Herter

      http://www.ankesophie.wordpress.com

      Mobil Panama: +507 6020 4770

  2. Liebe Freunde, ich bin einfach überwältigt! Was für ein großartiger Bericht, Thomas, und was für irre Fotos! Klang ja alles verwirrend complicado – und ihr habt es erfolgreich gemeistert – Gratulation. Und dass ihr noch immer Linzer Torte zur Belohnung habt ist beachtlich, schließlich gab es in den letzten Monaten schon so viel zu schaffen. Hoffentlich vermisst ihr die „Zivilisation“ nicht allzu schmerzlich, ihr werdet ihr aber mit Sicherheit wieder begegnen. Seid umarmt!

    • Lieber Bernhard, lieber Michael,

      danke für die Grüße und Wünsche. Die Linzer Torte geht leider bald zu Ende, wir haben noch eine „Palette“, die aufgeteilt noch für zwei Mal reichen wird, also für zwei Ziele. Galapagos und Marquesas…

      Danach werden wir Kuchen in unserem Omia backen. Wir haben schon alles dafür besorgt.

      Die Zivilisation werden wir glaube ich nicht vermissen.

      Mit herzlichen Grüßen

      Thomas

      Thomas Herter

      http://www.ankesophie.wordpress.com

      Mobil Panama: +507 6020 4770

  3. Guten Morgen Ihr zwei Helden,
    ich liege gerade gemütlich im Gastbett in Den Haag – wir verbringen Ostern bei Franz und Freundin. Haben uns gestern auf der Hinreise mit Ihnen in Apeldoorn getroffen und das Kröller-Müller-Museum besucht, hat u. a. die zweitgrößte Van Gogh Sanmlung der Welt. Da es in einem Nationalpark liegt, sind wir die letzten Kilometer aufs Rad umgestiegen und da die Ausstellung eine ‚bekömmliche‘ Anzahl an Bildern umfasste, war es ein entspannter Start in den Osterurlaub.
    Die letzte halbe Stunde war ich aber nicht in Den Haag sondern am und auf dem Panama Kanal, Dank Eurer lebendigen Erzählung und der tollen Bilder. Unglaublich was Ihr so erlebt, wie Ihr es meistert und wertschätzt – und genießt. Glückwunsch zur Passage mit allen Herausforderungen und auf zu neuen Abenteuern. Es denken an Euch Thomas und Monika

    • Liebe Monika, lieber Thomas,

      schön von euch zu hören. Tja, an Den Haag sind wir leider vorbeigesegelt, ohne etwas davon gesehen zu haben. Damals hat uns wie häufiger der Zeitteufel geritten und wir waren wegen schlechten Wetters viel zu spät dran und mussten an die Englische Südküste, weil dort Mitsegler auf uns warteten. Aber das können wir auf dem Rückweg nachholen. Mal sehen, ´was bis dahin noch alles passiert.

      Liebe Grüße nach Den Haag, auch an euren Sohn Franz!

      Mit herzlichen Grüßen

      Thomas

      Thomas Herter

      http://www.ankesophie.wordpress.com

      Mobil Panama: +507 6020 4770

  4. Liebe Annette, lieber Thomas,
    wirklich atemberaubend, Bericht und Bilder! Toll, dass Ihr es geschafft habt. Wir denken an Euch und grüßen Euch sehr herzlich,
    Annette* und Hans-Heinrich

    • Liebe Annette, lieber Hans-Heinrich,

      wir wünschen euch frohe Ostern. Wir sind bereit und freuen uns auf die Marquesas-Inseln. Ob wir in Galapagos viel machen werden, hängt von den Kosten und der Bürokratie ab. Beides soll dort extrem sein! Wir werden berichten

      Mit herzlichen Grüßen

      Thomas + Annette

      Thomas Herter

      http://www.ankesophie.wordpress.com

      Mobil Panama: +507 6020 4770

  5. Liebe Annette und Thomas,

    auch von mir herzliche Grüße aus dem sonnigen Oster-Berlin. Gerade habe ich gemütlich auf dem Sofa sitzend eure Panama-Abenteuergeschichte gelesen. Wirklich spannend und die Bilder sind wie immer eindrucksvoll-toll. Ich fiebere weiter mit euch mit und schicke euch ein paar Umarmungen von der Spree in den Pazifik. Alles Gute für die nächste Etappe von Michael

  6. Hey Thomas und Anette, das ging ja schnell bei euch.
    Wir sind noch auf St.Lucia organisieren und buchen unseren Reparatur- und Urlaubs-Stopp auf Trinidad. Von dort wollen wir einige Wochen Peru bereisen, danach nach Berlin und im Dezember gehts dann weiter.
    Machts gut, alles Gute wünschen
    Norbert+Christiane von der SY-Spica

  7. Liebe Annette, Thomas und die Crew,
    es scheint so, dass jedesmal wenn Ihr einen Kanal erfolgreich hinter Euch habt, ich mich melde. Das letzte Mal war es der Ärmelkanal und nun der Panamakanal. Ich bin begeistert, fiebere jedesmal zu Euerem abenteuerlichen Bericht mit und kann gar nicht oft genug auf neue Nachrichten mehr warten. Klasse … einfach Klasse. Während wir hier in Berlin bei wunderschönem Osterwetter auf dem Sofa, mit Unterbrechung in der Alten Nationalgalerie eine traumhafte Ausstellung mit Objekten des Bildhauers „Rembrand Bugatti“ genießen konnten, verfolge ich oft Euere Route auf meinem, rechts auf dem Schreibtisch stehenden, beleuchteten Globus. So kann ich jeden Tag sehen und sehnen wo Ihr Euch gerade auch immer aufhaltet. Sicherlich ist der Maßstab auf dem Globus nicht mit dem zu vergleichen was Ihr tatsächlich an Bord erlebt, seht und durchlebt, doch gibt es mir eine Ahnung. Ein Freund, Ernest, hat sich eine Bandholm gekauft, sie liegt im Hafen von Warft bei Uckermünde und ich komme dann hoffentlich bald doch noch dazu im Greifswalder Bodden zu segeln, mal sehen wie es sich anlässt. Neulich in der Philharmonie haben wir das Konzert von Claude Debussy „La Mer“ mit den Philharmonikern gehört und ich war von Anfang bis Ende in Gedanken bei Euch, ein unglaubliches Erlebnis, die Musik, hat mich die halbe Stunde nicht losgelassen an Euch zu denken, am Schluss war ich so betäubt, dass ich dachte ich muss den Niedergang der Anke-Sophie hinuntergehen, waren es doch nur die Treppen zum Ausgang des Konzertsaales der Philharmonie.
    Immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel! Gruß von Thomas (und auch von Dorothé).

    • Lieber Thomas,

      wir haben uns sehr über die Nachricht gefreut. Wie du sicher bemerkt hast, haben wir beide gegenseitig an den anderen gedacht, denn ich hatte dir über Kurzwelle geschrieben, da wir unterwegs nach Galapagos kein Internetzugang hatten. Sehr schöner Vorstellung, wie du die Treppen der Philharmonie mit dem Niedergang der Anke-Sophie vergleichst bzw. dich hinträumst. Vielen Dank für deine Worte, es ist so schön, wenn wir erfahren, dass die Freunde daheim uns nicht vergessen, wo wir so lange und so weit weg sind. Bis bald, euch beiden alles Gute und freut euch über den kommenden Sommer, wir sind hier froh, wenn es abends kühler wird…

      Mit herzlichen Grüßen

      Thomas

      Thomas Herter

      http://www.ankesophie.wordpress.com

      Mobil Galapagos: +593 991 255 015

  8. Hallo ihr Welten“bummler“!
    Wenn eure Reise weiter so schnell voranschreitet, kann ich mich ja demnächst auf einen Bericht über Französisch-Polynesien freuen!!!

    Viel Glück und tolle Eindrücke in der Weite des Pazifiks.
    Liebe Grüße aus Berlin
    Sebastian

    • Lieber Sebastian,

      schön, dass du dich meldest. Wir haben Galapagos erreicht und sind schon wieder beim Organisieren. In spätestens 10 Tagen wollen wir zu den Marquesas aufbrechen. Diese Inseln habe ich schon lange im Blick und habe mich immer gefragt, ob ich sie jemals sehen werde, nun wollen wir mit dem eigenen Boot tatsächlich hinsegeln. Drücke uns die Daumen, denn es wird die größte Entfernung auf der Erde ohne Landkontakt sein, über 3000 sm…

      Mit herzlichen Grüßen

      Thomas

      Thomas Herter

      http://www.ankesophie.wordpress.com

      Mobil Galapagos: +593 991 255 015

  9. Mein Held! Ich war und bin in Frankreisch und nicht online, weil doch im Urlaub. Habe eben und heute mit FrauMo von eurem deinem Abenteuer Kanaldurchquerung erfahren… Mit Tränen eures Glücks und eurem Willen in meinen Augen! Ihr seit toll. Respekt Skipper! Respekt!!!!

    Grüsse aus derzeit Lyon. Melde mich so schnell es geht um dich & euch noch einmal zu Grüßen, dir und euch Glück wünschen. Vielleicht noch mal was ganz persönliches. Wann geht es nach dem Zahnarzt bei euch weiter? Wir kommen am 05.05 zurück zu Pc.

    Grüße! Grüße! Grüße! Von Paul

    Von meinem iPhone gesendet

  10. Liebe Annette, lieber Thomas,
    aus der Ferne ist es schon märchengleich, wie ihr so durch die Weltmeere segelt, während uns am Wannsee bei 1 Bft. die Jeton-Pinne bricht.
    Mit Elena überspringe ich aus aktuellem Anlass gerade den Erdkunde-Lehrplan der 5. Klasse. Die Galapagos Inseln ließen sich einfach nicht in den 16 Bundesländern unterbringen…

    Alles Gute weiterhin wünschen euch Jan und Familie

    • Lieber Jan,

      deine Nachricht hat uns sehr gefreut und wir haben herzlich gelacht, dass wir nun im Erdkunde-Unterricht über die 16Bundesländer bei Elena nicht vorkommen. Schade eigentlich, da Galapagos sich bestens eignene würde, einem jungen Menschen die Grundzüge Darwins Lehre nahe zu bringen, das wäre jedoch Biologie…

      Ja, lieber Jan, wir haben so einige Seemeilen gesegelt und hätten dich auch gerne dabei! Das kommt aus Annettes Mund, die gerade frisch gebadet neben mir steht. Sie traute sich trotz Seelöwen ins Wasser, da es heute einfach zu heiß war und ein Bad dringend nötig.

      Alles Liebe von Bord der Anke-Sophie an die ganze Familie.

      Bis bald

      Mit herzlichen Grüßen

      Thomas

      Thomas Herter

      http://www.ankesophie.wordpress.com

      Mobil Panama: +507 6020 4770

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s